Technisch

Stmk: Chemieunfall nahe der Abwasser-Pumpstation in Leoben

LEOBEN (STMK): Kurz vor 12.00 Uhr des 24. Februar 2026 kam es in der Nähe der Abwasser-Pumpstation in der Gösser Straße zu einem Chemieunfall. Ein Behälter, der eine ätzende, anorganische Chemikalie enthielt, kippte beim Abladen von einem Lkw um. Dabei wurde der Behälter beschädigt und die Chemikalie trat aus.

Die alarmierten Freiwilligen Feuerwehren Leoben-Göss, Leoben-Stadt und die BTF Voest Alpine Stahl Donawitz mit dem Atemschutzfahrzeug rückten unverzüglich zur Einsatzstelle aus. Aus Sicherheitsgründen wurde die Gösser Straße von der Polizei in beiden Fahrtrichtungen für den Verkehr gesperrt. In weiterer Folge wurde das Umweltamt der Stadtgemeinde, der Wirtschaftshof der Stadtgemeinde, die Bezirkshauptmannschaft Leoben sowie der Umwelteinsatzdienst des Landes Steiermark alarmiert bzw. zur Einsatzstelle gerufen.

Die in der Nähe befindliche Schule und der Kindergarten wurden informiert, dass alle Personen in den Gebäuden verbleiben und die Fenster geschlossen halten sollen. Unmittelbare, konkrete Gefahr bestand für sie nicht. In weiterer Folge wurden diese angewiesen, die Kinder nach Möglichkeit von den Eltern abholen zu lassen.

Die Feuerwehrkräfte rüsteten sich mit Anzügen der Schutzstufe 2 aus (Einweganzug mit außenliegendem Atemschutzgerät) und konnten einen Teil der Flüssigkeit auffangen. Ca. 500 lt., die ausgeflossen sind, wurden nach Möglichkeit gebunden, versickerten aber teilweise ins Erdreich. In weiterer Folge wird die gebundene Chemikalie sowie das betroffene Erdreich in den nächsten Stunden ausgebaggert.

Wie lange die Gösser Straße gesperrt bleibt, kann mit 14 Uhr noch nicht abgesehen werden.

Eingesetzte Kräfte:
FF Leoben-Göss, 3 Fahrzeuge, 11 Mann
FF Leoben-Stadt, 3 Fahrzeuge 13 Mann
BTF Voest Alpine Stahl Donawitz, 1 Fahrzeug, 2 Mann

Polizei, ÖRK, Umweltamt der Stadtgemeinde, Wirtschaftshof, Bezirkshauptmannschaft und Umwelteinsatzdienst des Landes Steiermark

Bereichsfeuerwehrverband Leoben

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