D: Lieferwagen prallt auf Lkw → ein Toter (49) auf der A 7
GARLSTORF | THIESHOPE (DEUTSCHLAND): Zu einem schweren Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang kam es am Morgen des 26. Februar 2026 auf der Autobahn 7 in Fahrtrichtung Hamburg.
Gegen 8:20 Uhr prallte zwischen den Anschlussstellen Garlstorf und Thieshope am Stauende vor einer Baustelle ein Lieferwagen vom Typ Mercedes Sprinter aus bislang ungeklärter Ursache nahezu ungebremst auf einen stehenden Sattelzug auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser auf einen weiteren davor befindlichen Sattelzug geschoben.

Der Fahrer des Lieferwagens wurde bei dem Unfall schwerst verletzt und konnte noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte von Ersthelfern aus dem Fahrzeug befreit werden. Der Beifahrer war schwer eingeklemmt und erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Im Einsatz befanden sich die Freiwilligen Feuerwehren Garlstorf, Egestorf sowie Gödenstorf/Oelstorf, der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie einem Rettungshubschrauber. Die Autobahn 7 musste für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen voll gesperrt werden.
Meldung der Polizei
Auf der A7, in Fahrtrichtung Hamburg, kam es heute, 26.2.2026, zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Vor einer Baustelle zwischen den Anschlussstellen Garlstorf und Thieshope kam es aufgrund der Reduzierung auf einen Fahrstreifen zu Rückstau. Ein 23-jähriger Mann, der zusammen mit einem 49-jährigen Beifahrer in einem Mercedes Sprinter unterwegs war, erkannte das Stauende zu spät. Er fuhr nahezu ungebremst auf den mit einem Container beladenen Sattelzug eines 64-Jährigen auf.
Durch die Wucht des Aufpralls erlitt der Beifahrer tödliche Verletzungen. Der Leichnam musste von der Feuerwehr aus der völlig zerstörten Fahrgastzelle geborgen werden. Der 23-Jährige verletzte sich schwer. Ersthelfer befreiten ihn aus dem Fahrzeug. Er wurde nach notärztlicher Erstversorgung mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme musste die Autobahn in Richtung Norden bis in den Nachmittag voll gesperrt werden, so dass es zu einem mehrere Kilometer langem Rückstau kam.

