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Nö: Wohnhausbrand in Heiligenkreuz → Familie kann sich ins Freie retten

HEILIGENKREUZ (NÖ): Großes Glück hatte eine dreiköpfige Familie bei einem nächtlichen Wohnhausbrand im Rosental bei Siegenfeld Gemeinde Heiligenkreuz. Kurz nach Mitternacht auf dem 25. Februar 2026 wurde der Hausbesitzer plötzlich von einem lauten Knall aufgeschreckt und hielt Nachschau.

Meterhohe Flammen loderten aus dem Dachstuhl rund um den Kamin des Wohnhaus. Sofort informierte er den Sohn und seine Ehefrau die den Notruf bei der Feuerwehr absetzte.

Um 00:18 Uhr wurde die örtliche Freiwillige Feuerwehr Siegenfeld, sowie laut „B3 + HUBRET Gebäudebrand – Wohnhaus“ auch die Feuerwehren Heiligenkreuz, Gaaden, Baden-Stadt und Baden Weikersdorf in den Ortsteil Rosental alarmiert. Eine Zufahrt zu dem etwas abgelegen Objekt war nur über eine unbefestigte, aufgeweichte Schotterstraße möglich.

Vor dem Eintreffen der Feuerwehr konnten sich die Familie ins Freie retten. Straßenseitig war das Gebäude in Rauch eingehüllt und auf der Hausrückseite konnten Flammen wahrgenommen werden. Als Erstmaßnahme ließ der Feuerwehreinsatzleiter Kommandant Roland Wagenhofer (FF Siegenfeld) einen Löschangriff über den Außenbereich des Gartens vorgenommen.

Ein zweiter Löschangriff wurde unter Atemschutz über das Stiegenhaus in das Dachgeschoß durchgeführt und über die in Stellung gebrachte Drehleiter startete ein weiterer Löschangriff von der Straßenseite des Hauses. Über die Gartenseite konnten die meterhohen Flammen im Außenbereich einmal im Bereich des Kamins niedergeschlagen werden.

Die Einsatzkräfte schafften in weiterer Folge im Außenbereich des Daches über zwei Steckleitern einen Zugang zum Brandherd um diesen gezielt zu löschen. Atemschutzgeräteträger waren im Innenangriff mit der Motorsäge im Dachgeschoss des Hauses gefordert einen Zugang in den Spitzboden des Daches zu schneiden, um den Brand und die Glutnester von innen nach außen zu bekämpfen.

Die Wasserversorgung konnte durch die Tanklöschfahrzeuge und einem Oberflurhydrant auf der Hauptstraße sichergestellt werden. Jedoch waren auch zwei längere Versorgungsleitungen notwendig. Auch im Bereich der Ortsdurchfahrt wurde eine Einsatzleitung, sowie die Atemschutzsammelplatz errichtet.

Durch das gezielt, koordinierte Vorgehen gelang es den Feuerwehreinsatzkräften den Brand rasch einzudämmen und die weitere Ausbreitung zu verhindern. Mit dem Einsatz mehrerer Wärmebildkameras konnten alle Glutnester ausgespürt werden und gegen 02:30 Uhr vermeldete der Einsatzleiter (FF Siegenfeld) über Funk „Brand aus“.

Die Erhebung der Brandursache ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Es standen neben der Exekutive und Rettung 67 Feuerwehrmitglieder mit 15 Fahrzeugen im Einsatz.

Bezirks-Feuerwehrkommando Baden

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