Brand

D: Gebäudeanbau in Bruchsal abgebrannt → zwei Verletzte

BRUCHSAL (DEUTSCHLAND): Am Dienstagmorgen, dem 3. März 2026, wurde die Feuerwehr Bruchsal um 06:05 Uhr zu einem Brand eines Gebäudeanbaus in der Württemberger Straße gerufen. Im Einsatz waren die Abteilungen Bruchsal, Helmsheim, Heidelsheim und Büchenau.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Gebäudeanbau bereits in Vollbrand. Unter Atemschutz wurde umgehend mit zwei C-Rohren die Brandbekämpfung eingeleitet. Aufgrund der Einsatzlage forderte der Einsatzleiter Andreas Kroll zur Unterstützung die Abteilung Heidelsheim nach. Durch die massive Rauchentwicklung und die Wetterlage zog eine dichte Rauchwolke über das Wohngebiet rund um die Württemberger Straße.

Über die NINA-WarnApp gab die Integrierte Leitstelle (ILS) Karlsruhe eine Warnung an die Bevölkerung heraus, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Bei dem Brandereignis wurden zwei Personen verletzt, durch den Rettungsdienst versorgt und im weiteren Verlauf in ein Krankenhaus transportiert.

Zur Sicherstellung des Grundschutzes wurden die Abteilungen Helmsheim und Büchenau ebenfalls an die Einsatzstelle alarmiert. Während des Einsatzes war die Württemberger Straße vollständig gesperrt. Der Brand konnte unter Atemschutz mit mehreren C-Rohren unter Kontrolle gebracht werden. Zusätzlich unterstützte ein weiteres C-Rohr über die Drehleiter die Löschmaßnahmen. Ein Übergreifen des Brandes auf das Wohngebäude konnte durch die Feuerwehr erfolgreich verhindert werden. Da der Gebäudeanbau teilweise einsturzgefährdet war, wurde ein Fachberater des Technischen Hilfswerks (THW) nachgefordert.

Bürgermeister Andreas Glaser sowie Ordnungsamtsleiter Oliver Bienek verschafften sich vor Ort einen Eindruck vom Einsatzverlauf. Mit einer Drohne des Polizeipräsidiums Einsatz wurde die Einsatzleitung zudem mit Wärmebildaufnahmen unterstützt, um das weitere Vorgehen abzustimmen. In Abstimmung mit dem THW-Fachberater wurde durch eine Privatfirma ein Bagger mit Greifzange eingesetzt, um Brandgut aus dem einsturzgefährdeten Bereich zu bergen und gezielt abzulöschen.

Der Notdienst des Energieversorgers stellte zur Absicherung der Einsatzkräfte im Bereich der Einsatzstelle den Strom ab. Nach Abschluss der Lösch- und Nachlöscharbeiten und aufgrund der nachlassenden Rauchentwicklung wurde die NINA-Warnung aufgehoben.

Der Rettungsdienst war unter der Leitung des organisatorischen Leiters Rettungsdienst, Daniel Grein, mit einem Notarzteinsatzfahrzeug, zwei Rettungswagen sowie der Schnelleinsatzgruppe Bruchsal (SEG) – bestehend aus Malteser Hilfsdienst und DRK – im Einsatz. Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung des stellvertretenden Feuerwehrkommandanten Andreas Kroll mit 61 Einsatzkräften bis 11:00 Uhr im Einsatz.

Freiw. Feuerwehr Bruchsal

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