Brand

Nö: Maschinenbrand in Industrieanlage in Grafenwörth

GRAFENWÖRTH (NÖ): In den frühen Morgenstunden des 12. März 2026 wurden die fünf Feuerwehren der Marktgemeinde Grafenwörth zum Brand einer Maschine in einem Industriebetrieb in Grafenwörth alarmiert. Verletzt wurde zum Glück niemand, an der Fördermaschine entstand jedoch erheblicher Sachschaden.

Bei der Anfahrt wurde das Grafenwörther Hilfeleistungslöschfahrzeug bereits von Mitarbeitern des Unternehmens erwartet und in das verwinkelte Gelände eingewiesen. Vor Ort war eine Förderschnecke in Brand geraten, wobei die Maschine selbst als auch das Kunststoff-Förderband bereits lichterloh brannten.

Die Feuerwehr Grafenwörth nahm umgehend eine Löschleitung mit einem Trupp unter Atemschutz vor, von der Feuerwehr Jettsdorf wurde anschließend ein Löschangriff über die andere Flanke vorgenommen, ebenfalls von HLFA3 Grafenwörth aus. Die Feuerwehr Feuersbrunn stellte im Pendelverkehr die Wasserversorgung sicher und stellte Reservekräfte, ebenso wie die Feuerwehren Wagram und Seebarn.

Kurze Zeit später war das Feuer dann unter Kontrolle, intensive Nachlöscharbeiten waren jedoch noch erforderlich um einen stark erhitzten Hydrauliköltank zu kühlen, mittels Wärmebildkamera wurde das Brandobjekt auf Glutnester kontrolliert, die abgelöscht wurden.

Eine Herausforderung zum Abschluss war der mittlerweile entstandene „Pool“ aus Schlamm an der Einsatzstelle. So brachten die Feuerwehrleute noch längere Zeit vor Ort und im Feuerwehrhaus damit zu, die eingesetzten Geräte zu reinigen und wieder aufzurüsten. Gegen 04:30 Uhr morgens konnte die Einsatzbereitschaft dann wieder hergestellt werden.

Zur Unterstützung vor Ort waren auch das Rote Kreuz mit einer Mannschaft und dem Bezirkseinsatzleiter, sowie Abschnittsfeuerwehrkommandant Friedrich Stalla. Die Polizei führte Erhebungen zur Brandursache durch.

Freiw. Feuerwehr Grafenwörth

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