D: Chlorgasaustritt in privatem Schwimmbad in Hamburg → mehrere Personen betreut
HAMBURG (DEUTSCHLAND): Am Freitagnachmittag, 13. März 2026, wurde der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg ein möglicher Chlorgasaustritt in einem Wohngebäude gemeldet. Eine Person hatte zuvor im Kellerbereich eines Gebäudes, in dem sich ein privates Schwimmbad befindet, Chlorgas eingeatmet und die Einsatzkräfte alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. Aus einer Chlorzumischanlage im Bereich des Schwimmbades trat Flüssigkeit aus, wodurch es zu einer erhöhten Chlorgaskonzentration im betroffenen Bereich kam. Ein Trupp unter Atemschutz führte erste Messungen mit einem Mehrgasmessgerät durch. Eine betroffene Person wurde rettungsdienstlich versorgt und in ein Krankenhaus transportiert. Weitere Personen aus dem Gebäude wurden vorsorglich aus dem Gefahrenbereich geführt und durch Einsatzkräfte betreut.
Aufgrund der gemessenen Konzentrationen erfolgten die weiteren Maßnahmen unter Chemikalienschutzanzügen (CSA). Ein entsprechend ausgerüsteter Trupp konnte die undichte Verschraubung der Chlorversorgungsanlage schließen und somit den weiteren Austritt verhindern. Parallel richteten Einsatzkräfte einen Dekontaminationsplatz ein. Anschließend wurde das Gebäude mit Hochleistungslüftern belüftet. Während der Einsatzmaßnahmen wurden durch den Einsatzleiter zwei Einsatzabschnitte gebildet.
Das Wohngebäude konnte anschließend wieder durch die Bewohner betreten werden. Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss der Maßnahmen an die Polizei übergeben. Insgesamt war die Berufs- und Freiwillige Feuerwehr sowie der Rettungsdienst Hamburg mit rund 60 Einsatzkräften etwa vier Stunden im Einsatz für Hamburg.
