Technisch

Bayern: Spektakuläre Rettung von Funkmast aus 40 Meter Höhe bei Surberg

SURBERG (BAYERN): Ein ebenso anspruchsvoller wie spektakulärer Rettungseinsatz hat sich am Vormittag des 17. März 2026 im Gemeindegebiet Surberg bei Langmoos ereignet. In rund 40 Meter Höhe ereilte einem Arbeiter ein medizinisches Problem, so dass er den Masten nicht mehr selbstständig verlassen konnte.

Text und Bilder von Hubert Hobmaier, Martin Schupfner

Feuerwehr, Bergwacht, Rettungsdienst und die Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 14 waren im Einsatz, um den Mann aus seiner misslichen Lage zu retten. Insgesamt konnte der Mann rasch gerettet und durch die Rettungswagenbesatzung zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Gegen 9:45 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Surberg und Traunstein sowie der Rettungsdienst mit dem Einsatzstichwort „Rettung aus Höhen und Tiefen“ nach Langmoos zu einem Funkmast alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Mann in gut 40 Meter Höhe festsaß und gerettet werden musste. Zunächst wurde versucht, eine Rettung mittels Hubschrauber durchzuführen. Dies musste allerdings abgebrochen werden, da der Pilot die Maschine auf Grund eines fehlenden stabilen Fixpunktes nicht ausreichend ruhig in der Luft halten konnte. Somit konnte sich kein Besatzungsmitglied abseilen beziehungsweise der Patient aus seiner Lage gerettet werden.

Dadurch wurde die Bergwacht Traunstein nachgefordert, damit die Person vom Plato des Mastes abgeseilt werden konnte. Bis zum Eintreffen der ebenfalls angeforderten Bergwacht stieg parallel eine Einsatzkraft der Feuerwehr Surberg auf den Mast. Damit konnte eine medizinische Erstversorgung sichergestellt werden. Kurze Zeit später konnte auch der Notarzt über die montierte Leiter aufsteigen und die medizinische Therapie in etwa 40 Meter Höhe fortführen.

Gleichzeitig haben die Mitglieder der Bergwacht die nötigen Vorbereitungen zur Rettung der Person getroffen. Zwei Angehörige sind aufgestiegen und haben den Mann eine sogenannte Rettungswindel umgeschnallt, um ihn anschließend abseilen zu können.

Eine Rettungswindel ist ein speziell hergestelltes Rettungstuch, das es ermöglicht, verletzte oder bewegungsunfähige Personen sicher zu transportieren, insbesondere in engen oder schwierigen Einsatzsituationen.

Etwa 40 Minuten nach der Alarmierung erreichte der Gerettete den Boden und wurde zur Weiterbehandlung ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehren Surberg und Traunstein waren mit knapp 30 Einsatzkräften vor Ort. Darüber hinaus war Kreisbrandinspektor Martin Schupfner im Einsatz.

Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Mehr auf brennpunkt.net

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert