Stmk: Gemeldeter Kleinbrand war größeres Dachstuhlfeuer in Zeltweg
ZELTWEG (STMK): Die Freiwillige Feuerwehr Zeltweg-Stadt wurde am Donnerstag, dem 26. März 2026, kurz vor Mitternacht zu einem vermeintlichen Kleinbrand in den Flurweg alarmiert. Mehreren, kurze Zeit später folgenden Notrufen nach handelte es sich jedoch nicht um einen Kleinbrand, sondern um einen Vollbrand eines Dachstuhls in unmittelbarer Nähe zur ursprünglichen Alarmadresse.


Daraufhin wurde das Alarmstichwort erhöht und die Feuerwehren Farrach, Weißkirchen sowie die Drehleiter Judenburg zum Einsatz hinzugezogen.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte vor Ort bestätigte sich schließlich dieses Lagebild. Meterhohe Flamen schlugen aus dem Dachstuhl sowie dem Obergeschoss eines Zweifamilienhauses und drohten sich rasch weiter auszubreiten.

Unter der Einsatzleitung von ABI Christoph Quinz wurde umgehend ein umfassender Löschangriff eingeleitet. Ein Vordringen im Innenangriff war jedoch aufgrund der bereits einstürzenden Dachkonstruktion nicht mehr möglich. Für eine gezielte Löscheinwirkung wurde hierfür ein Außenangriff über die Drehleiter vorgenommen.

Der Einsatz für die zahlreichen Atemschutzgeräteträger wurde durch den Atemschutzstützpunkt der BTF ST unterstützt. Bis in die frühen Morgenstunden kämpften die rund 60 Einsatzkräfte gegen den Brand an. Durch das koordinierte und gezielte Zusammenwirken aller Einsatzorganisationen konnte eine weitere Brandausbreitung verhindert werden. Verletzt wurde bei dem Brand glücklicherweise niemand. Die Bewohner konnten sich noch rechtzeitig ins Freie retten.

Nur wenige Stunden musste der Einsatz durch die Feuerwehren Zeltweg-Stadt und Farrach schließlich fortgesetzt werden. Aufgrund des herrschenden Windes entfachten immer wieder Glutneseter in der Dachhaut, woraufhin diese mittels Kettensägen, Einreißhaken und Äxten in mühsamer Handarbeit geöffnet und gezielt abgeschlöscht werden mussten.

Bereichsfeuerwehrverband Judenburg

