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Wien: Starker Zusammenhalt beim Wiener Feuerwehrlauf 2026

WIEN: Bei restlos ausverkauften Startplätzen setzten am 29. März 2026 800 Teilnehmer*innen ein Zeichen für Gemeinschaft, Gesundheit und gelebte Feuerwehr‑Tradition im Wiener Prater!

Nach der offiziellen Begrüßung durch Vizebürgermeisterin und Feuerwehrstadträtin Barbara Novak, MA, die in diesem Jahr den Ehrenschutz übernahm und persönlichen Worten von Branddirektor Dipl.-Ing. Mario Rauch, erfolgte pünktlich um 11:00 Uhr das Startsignal. Gelaufen wurden 5 km, 10 km oder 15 km. Als Ausgangspunkt für die 5 km lange Runde durch den Prater, die am Gedenkstein für den verstorbenen Feuerwehrmann Michael Podhornik vorbeiführt, dient alljährlich das Sport- und Seminarzentrum im Prater (2, Rustenschacherallee 3-5).

5 km: Als Siegerin bzw. Sieger gingen Laura Hofbauer mit 0:21:17 und Hubert Trepels mit 0:17:55 hervor. Schnellster Feuerwehrmann wurde Peter Dussmann mit einer Zeit von 0:18:49.

10 km: Die Distanz über zwei Runden konnten Janine Heinrichs mit 0:36:26 und Michael Steinhauser-Mitter mit einer Zeit von 0:37:20 für sich entscheiden. In der Feuerwehrwertung kam Daniel Fellner mit 0:40:16 als erster ins Ziel.

15 km: Als erste Läuferin erreichte Carola Bendl mit einer Zeit von 1:00:14 das Ziel. Dominic Herout lief die 15 km in 0:58:09 und konnte sich somit in der Wertung der Herren durchsetzen. In der Feuerwehrwertung siegte Thomas Strobl mit 0:59:35.

„Der Wiener Feuerwehrlauf zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie kraftvoll unser Zusammenhalt in Wien ist – nicht nur im Dienst, sondern auch in der Gemeinschaft. Dass der Lauf heuer mit 800 Startplätzen erneut ausverkauft war, ist ein starkes Zeichen für die Verbundenheit innerhalb der Feuerwehrfamilie und weit darüber hinaus. Ein Frauenanteil von 35 Prozent ist ein gutes Zeichen und zeigt, dass dieses Event bei Frauen immer beliebter wird. Danke an alle, die diese Veranstaltung auf die Beine gestellt haben. Die Berufsfeuerwehr Wien zeigt einmal mehr, wie vielfältig, engagiert und stark unsere Gemeinschaft ist“, freut sich Vizebürgermeisterin und Feuerwehrstadträtin Barbara Novak.

„Der Erlös des Wiener Feuerwehrlaufs fließt vor alle in die Nachwuchsarbeit – mit sichtbarem Erfolg, wie die außerordentlich starke Performance der Jugend beweist. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, die ein Sportevent im Wiener Prater etabliert haben, das Gesundheit, Gemeinschaft und Wiener Feuerwehr-Tradition verbindet – im Einsatz wie auch in der Freizeit“, so Bezirksvorsteher der Leopoldstadt Alexander Nikolai.

Der Feuerwehrlauf ist eine großartige Gelegenheit, zusammenzukommen. Gerade nach tragischen Ereignissen – wie jenem vor 29 Jahren – brauchen wir solche Rituale des Erinnerns und des Miteinanders. Umso beeindruckender ist es, wie viele Menschen heute hier sind. Denn wie heißt es so schön: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Stimmung – und die gibt es bei der Wiener Berufsfeuerwehr ganz sicher nicht. Danke für euren enorm wichtigen Einsatz für unsere Stadt“, bedankt sich Gemeinderat Lukas Burian.Branddirektor Dipl.-Ing. Mario Rauch betont den sportlichen Aspekt des Laufs: „Sportlichkeit, Fitness und Leistungsfähigkeit haben in der Feuerwehr einen sehr hohen Stellenwert und das wollen wir beim Feuerwehrlauf in die Breite tragen. Teilnehmerinnen von jung bis alt laufen über die verschiedenen Distanzen und setzen ein Zeichen für eine aktive Nachwuchsarbeit bei der Feuerwehr. Ganz besonders freut mich, dass heuer wieder so viele Läuferinnen mitgemacht haben und damit ihr große Verbundenheit mit der Feuerwehr gezeigt haben.“

Auch die Organisatoren rund um Sebastian Steinkellner und Alexander Matejka bedankten sich bei allen Sponsoren und Helfer*innen, die zu einem großartigen Gelingen der Gedenkveranstaltung beigetragen haben.

Der in Gedenken an den 1996 auf tragische Weise verunglückten Feuerwehrmann ins Leben gerufene Lauf, zu dem auch in diesem Jahr wieder die Sektion Leichtathletik der SKV Feuerwehr Wien eingeladen hatte, zieht jedes Jahr hunderte Laufsportfreundinnen an. Die Betreuung auf dem Sportplatz, auf der Strecke sowie die Organisation wird von der Berufsfeuerwehr Wien gestellt, unterstützt von der Freiwillige Feuerwehr Wien Breitenlee sowie von den national erfolgreichen Nachwuchs-Athletinnen der SKV Feuerwehr Wien. Für die Sicherheit bei etwaigen medizinischen Notfällen sorgt die Berufsrettung Wien.

Geboten wird eine AIMS vermessene Strecke mit exakten Kilometerangaben, die bestlistentauglich ist. Alle Infos und Ergebnisse unter: www.feuerwehrlauf.at

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