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D: 80 Jahre Rettungsdienst bei der Feuerwehr Hamburg

HAMBURG (DEUTSCHLAND): Nur wenige Monate nach Ende des Zweiten Weltkriegs und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft erhielt die Feuerwehr Hamburg von der britischen Militärregierung den Auftrag, das Krankentransportwesen in der Hansestadt zu übernehmen.

Während der Nazidiktatur war die Feuerwehr noch Teil der Feuerschutzpolizei und musste sich erst wieder neu organisieren. Zuvor war das Deutsche Rote Kreuz für den Krankentransport zuständig. Vom DRK übernahm die Feuerwehr rund 50 Fahrzeuge und Anhänger, die sich durch die Auswirkungen des Krieges überwiegend in schlechtem Zustand befanden. Am 1. April 1946 war es dann soweit und die ersten Rettungswagen der Feuerwehr nahmen ihren Dienst auf.

Im 80. Jahr präsentiert sich der Rettungsdienst Hamburg als moderne Organisation: Täglich sind rund 110 Rettungswagen an 51 Stützpunkten im Einsatz. Ergänzt wird dies durch 15 notärztlich besetzte Rettungsmittel. Die Trägerschaft über den Rettungsdienst hat nach wie vor die Feuerwehr Hamburg. Bei der täglichen Einsatzbewältigung wird sie von mehreren Hilfsorganisationen unterstützt. Dazu zählen das Deutsche Rote Kreuz, der Arbeiter-Samariter-Bund, die Johanniter-Unfall-Hilfe und der Malteser Hilfsdienst.

Die Hilfsorganisationen stellen zusätzlich Personal und Einsatzfahrzeuge bereit und tragen so maßgeblich zur Versorgung der Bevölkerung bei. Gemeinsam bewältigt der Rettungsdienst Hamburg im Jahr rund 300.000 Einsätze (Stand 2024).

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