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Tirol: Lawinenabgang mit Todesfolge im Kühtai

SILZ (TIROL): Am 8. April 2026 gegen 15:40 Uhr fuhren drei Snowboarder im Variantenbereich des Skigebiets Kühtai vom Gipfel „Die Mute“ in den nordseitigen Hang links der Staumauer des Finstertal-Stausees ein. Dabei löste sich ein Schneebrett, von dem der Letzte und der Mittlere der Gruppe erfasst wurden.

Während der Letzte bis zum Kopf nur teilverschüttet wurde, wurde der Mittlere vollständig von der Lawine verschüttet. Die Personen führten keine Notfallausrüstung mit sich. Der Teilverschüttete konnte unverletzt gerettet werden. Der gänzlich Verschüttete konnte von den Suchmannschaften gegen 18:10 Uhr lokalisiert werden; er konnte jedoch nur noch tot geborgen werden.

Im Einsatz standen mehrere Ortsstellen der Bergrettung des Bezirks Imst, die Freiwilligen Feuerwehren Silz und Kühtai, Mitarbeiter der Bergbahnen Kühtai und der umliegenden Skischulen sowie drei Rettungshubschrauber, ein Polizeihubschrauber und mehrere Kräfte der Polizei und Alpinpolizei.

Ein Gedanke zu „Tirol: Lawinenabgang mit Todesfolge im Kühtai

  • Rudolf Paul Pichler

    Jeder Tote ist einer zu viel. Dass es da mal Tote gibt, war mir KLAR ,auch die Staumauer ist Extrem gefährlich. Kenne jeden Hang im Kühtai seit 1970, auch links von der Kaiser Bahn Bergstation, sah ich schon welche der Lawine davon FAHREN. Eigentlich ist Kühtai ein sehr sicheres Skigebiet, am Nachmittag fährt man im Frühjahr nicht mehr AUSERHALB der Pisten.

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