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Oö: Druckwelle einer Unwettersturmfront zieht am 31.07.2026 etwa 100 Einsätze mit sich

OBERÖSTERREICH (STMK): Eine Gewitterfront bzw. die einleitende Sturmfront hat am Freitagabend, 31. Juli 2026, den Hitzetag beendet. Sturmböen um die 100 km/h die mit dem Gewitter vom Innviertel über den Zentralraum zogen, sorgten für knapp 100 Einsätze der Feuerwehren in Oberösterreich.

Einsätze gab es am Abend in mit Ausnahme der Bezirke Freistadt, Kirchdorf an der Krems, Rohrbach und der Stadt Steyr nahezu über ganz Oberösterreich verteilt.

Laut wetter.orf.at wurden in Wolfsegg am Hausruck Windspitzen mit 102 km/h gemessen, 94 km/h wurden in Enns und 92 km/h in Kremsmünster registriert. Die Feuerwehr mussten in erster Linie umgestürzte Bäume beseitigen, einige Dächer mussten gesichert werden.

Rund 4.000 Kundenanlagen waren zeitweise von einem Stromausfall betroffen. An den oberösterreichischen Badeseen wurde die Sturmwarnung aktiviert, die Wasserrettung musste dreimal ausrücken, um Boote zu sichern.

In Wels-Oberthan stürzte beispielsweise ein großer Baum auf die Straße. Die Feuerwehr stand im Einsatz, um den Baum zu beseitigen. Ebenso in Wels hat hat der Sturm offenbar in einem Gastgarten einen großen Ast eines Kastanienbaums abgeknickt, der in den Gastgarten beziehungsweise auf die Gäste stürzte. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte konnten offenbar alle Gäste unter dem Baum hervorgeholt werden. Mindestens eine Person wurde rettungsdienstlich versorgt, eine weitere Person wurde im Gasthaus versorgt.

Die Feuerwehr sicherte den betroffenen Bereich. Der Gastgarten wurde in der Folge gesperrt.
Die Wallerer Straße war im Bereich der Einsatzörtlichkeit zwischen dem Grünbachplatz und der Haidestraße für etwa eine halbe Stunde gesperrt. Der Grünbachplatz erschwert passierbar.

Die Einsatzkräfte zweier Feuerwehren wurden ebenso Freitagabend zu einem Brand mit unklarer Lage bei einem Unternehmen in Wels-Waidhausen alarmiert. Im Dachbereich hatten zuvor Anwohner eine vermeintliche Rauchentwicklung bemerkt und in der Folge die Feuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten beim Zufahren die geschilderte Lage ebenso wahrnehmen und machten sich dann vor Ort ein Bild von der Situation. Dabei stellte sich heraus, dass es sich zum Glück nicht um Rauch sondern um Sand beziehungsweise Staub von der gegenüberliegenden Baustelle handelte, der im Dachbereich der Firma herumgewirbelt wurde und den Anschein einer Rauchentwicklung erweckte. Ein Brand lag zum Glück nicht vor. Der Einsatz konnte in der Folge wieder beendet werden.

Auch mit 1. August 2026 waren noch vereinzelt Feuerwehren mit der Schadensaufarbeitung beschäftigt.

Pressefotos Laumat.at

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