Brand

Nö: Brand in Kremser Chemiebetrieb rasch unter Kontrolle und Falschmedien in den sozialen Netzwerken

KREMS (NÖ): Sieben Feuerwehren sind am Sonntagabend, 2. August 2026, zu einem Brand in einem Kremser Chemiebetrieb gerufen worden. Bilder, die in Sozialen Netzwerken kursierten, ließen vermutet, dass mehrere Geschosse eines Produktionsturms in Flammen standen. Rasch konnte aber Entwarnung gegeben werden. Bei den „Flammen“, die zu sehen waren, handelte es sich um eine Reflexion der Abendsonne.

Die ersten Notrufe gingen um 20.07 Uhr in der Bereichsalarmzentrale Krems ein. Der Disponent alarmierte die Betriebsfeuerwehren Voestalpine Krems, Rhenus-Donauhafen, KremsChem und Brantner sowie die Freiwilligen Feuerwehren Krems, Langenlois und Rohrendorf. Noch vor dem Eintreffen der ersten Feuerwehren konnten Mitarbeiter den Brand, der im ersten Stockwerk des Produktionsturm ausgebrochen war, mit Feuerlöschen eindämmen, weshalb einige Feuerwehren noch auf der Anfahrt zurückbeordert werden konnten.

Die Feuerwehr Krems führte gemeinsam mit der örtlich zuständigen Betriebsfeuerwehr Nachlöscharbeiten durch und kontrollierte den betroffenen Bereich mit Wärmebildkameras auf allfällige Glutnester. Nachdem diese Arbeiten abgeschlossen waren, konnte auch die Freiwillige Feuerwehr Krems wieder einrücken. Die Brandwache wurde von der Betriebsfeuerwehr übernommen.

Entgegen zahlreicher Meldungen in Sozialen Netzwerken traten bei dem Brand keine Chemikalien aus und bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung. Das Bezirksfeuerwehrkommando Krems ersucht eindringlich, von derartigen Behauptungen Abstand zu nehmen bzw. diese nicht ungeprüft zu verbreiten. Seitens der Feuerwehr waren 84 Mitglieder im Einsatz. Die Brandursache ist unklar, verletzt wurde niemand.

Freiw. Feuerwehr Krems

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