Stmk: Brennender Teerteich → Zivilschutzalarm in Trieben ausgelöst
TRIEBEN (STMK): Am Nachmittag des 21. Oktober 2026 standen sieben Feuerwehren des Paltentals in Trieben im Brandeinsatz. Gegen 13:52 Uhr erfolgte die Erstalarmierung aufgrund eines Notrufes an die Bezirkswarnzentrale „Florian Liezen“.
Nach Erkundung meldete die Einsatzleitung einen Brand bei einer Teerteichanlage. Es handelt sich dabei um einen künstlich angelegten Teich eines ehemaligen Industriebetriebes, um flüssige Betriebsrestmassen sicher zu lagern. Die Löscharbeiten gestalten sich sehr aufwändig – die Einsatzkräfte versuchten, das Feuer mittels aufgebrachtem Schaumteppich abzusticken.
Durch die damit verbundene Rauchentwicklung wurde auch Zivilschutzalarm für die Stadt Trieben veranlasst, um die Bevölkerung vorzuwarnen und anzuweisen, sich in Räumen aufzuhalten und Türen / Fenster geschlossen zu halten sowie sich laufend über Empfangsgeräte – bis zur Entwarnung – über den weiteren Verlauf zu informieren.
Im Einsatz steht neben den Feuerwehren Trieben, Trieben-Werk, Rottenmann, Dietmannsdorf, BtF MFL Liezen, St. Lorenzen sowie dem Bezirksmessstützpunkt auch der Katastrophenreferent der BH Liezen Stefan Schröck sowie Bereichsfeuerwehrkommandant LFR Reinhold Binder.
Update 21. Oktober 2026: Entwarnung nach Brand in Teerteichanlage
Nach dem Brand einer Teerteichanlage auf dem Gelände des ehemaligen Magnesitwerks in Trieben (Bezirk Liezen) konnte die am frühen Nachmittag ausgegebene Zivilschutzwarnung inzwischen wieder aufgehoben werden. Das bestätigte das Land Steiermark noch am Mittwochnachmittag.
Rund 100 Feuerwehrleute aus sieben Feuerwehren standen zur Bekämpfung des Brandes im Einsatz. Die in den künstlich angelegten Teerteichen abgelagerten Industrierückstände hatten Feuer gefangen und eine massive Rauchentwicklung verursacht. Da die Rauchschwaden in Richtung der angrenzenden Wohngebiete zogen, wurde kurz nach 14 Uhr neben dem Sirenenalarm auch eine Warnung über AT-Alert ausgegeben.
Die Einsatzkräfte versuchten, den Brand durch das Aufbringen eines Schaumteppichs abzusticken. Bereits am Nachmittag wurden erste Löscherfolge gemeldet. Neben den Feuerwehren befand sich auch der Chemiealarmdienst des Landes Steiermark am Einsatzort. Bei den sogenannten Teerteichen Trieben handelt es sich um zwei jeweils rund 1.000 Quadratmeter große ehemalige Ablagerungsgruben. Diese wurden laut einer Gefahrenabschätzung des Umweltbundesamtes zwischen etwa 1915 und 1961 mit Teerabfällen einer Generatoranlage des damaligen Magnesitwerks befüllt.
Die Ursache des Brandes ist vorerst unbekannt. Ob die Löscharbeiten bereits vollständig abgeschlossen werden konnten, war zum Zeitpunkt dieses Updates noch nicht offiziell bestätigt.

