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Magirus gewinnt BBG-Rahmenvertrag für Rettungsgeräte (Lukas) und Hebekissen (Vetter) in Österreich

Ein Verkehrsunfall auf der Landstraße, Personen sind im Wrack eingeklemmt. Für die Feuerwehr zählt jetzt jede Minute. Rettungsschere, Spreizer und Hebekissen entscheiden darüber, wie schnell und schonend die Verunfallten befreit werden können. Für genau diese Geräte hat Magirus laut eigener Mitteilung vom 27. Oktober 2026 nun den Zuschlag für Los 6 der Bundesbeschaffung GmbH (BBG) erhalten. Damit können Österreichs Einsatz-organisationen die Akku-Rettungsgeräte von Lukas und die Hebekissen von Vetter in den kommenden fünf Jahren über die BBG beziehen.

Schnelle Hilfe im Einsatz, einfache Beschaffung

Wie wichtig leistungsfähige Rettungstechnik ist, zeigen die Zahlen: Im Jahr 2025 registrierte die Statistik Austria 37.825 Verkehrsunfälle mit Personenschaden, 47.041 Menschen wurden verletzt, 403 getötet – rund 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei vielen dieser Unfälle müssen Feuerwehren Menschen aus Fahrzeugen befreien. Rettungsgeräte und Hebekissen gehören deshalb zur Grundausstattung jeder Feuerwehr. Die BBG erleichtert die Beschaffung: Als zentrale Einkaufsstelle der öffentlichen Hand ermöglicht sie Gemeinden, Feuerwehren, Bundesheer, Polizei und Rotem Kreuz den Bezug über Rahmenverträge ganz ohne eigene Ausschreibung. Für viele Einsatzorganisationen ist die BBG-Listung zudem Voraussetzung für eine geförderte Anschaffung. Der neue Vertrag läuft bis 2031 und umfasst ein Abrufvolumen im mittleren einstelligen Millionenbereich. Er löst den bisherigen ab, den Magirus bereits 2022 gewonnen hatte, und bestätigt damit das gewonnene Vertrauen der vergangenen Jahre.

Starke Partner, neue Technik – direkt vor Ort erleben

Grundlage des Erfolgs ist die enge Zusammenarbeit mit Lukas und Vetter, die seit 2022 besteht. Mit seiner neuesten Gerätegeneration hat Lukas zudem ein neues Akku-System entwickelt, das Einsatzkräften am Unfallort noch mehr Flexibilität bietet. „Dieser Zuschlag ist eine starke Bestätigung für unser Team und unsere Partnerschaft mit Lukas und Vetter. Gemeinsam bieten wir Feuerwehren Geräte, die im Ernstfall zuverlässig funktionieren und damit Menschenleben retten“, sagt Julien Zaccaria, Head of Equipment & Robotics bei Magirus. Damit die Geräte dort ankommen, wo sie gebraucht werden, setzt Magirus auf den direkten Kontakt: Der Außendienst ist in ganz Österreich unterwegs und stellt die Produkte bei den Einsatzorganisationen vor. Erste Vorführungen sind bereits geplant. Interessierte Feuerwehren und Gemeinden können sich bei Magirus Österreich in Premstätten melden.

Equipment als Wachstumsfeld für Magirus

Für Magirus ist der Zuschlag zugleich ein wichtiger Baustein im Ausbau des Equipment-Geschäfts. Neben Fahrzeugen erweitert das Unternehmen sein Angebot an Ausrüstung für Feuerwehren und Einsatzkräfte gezielt. „Österreich ist für uns ein Markt mit großer Bedeutung, und unser Team vor Ort leistet hervorragende Arbeit. Der Erfolg zeigt aber auch, welchen Stellenwert Equipment für Magirus insgesamt hat. Unsere Kunden erwarten Lösungen aus einer Hand – vom Fahrzeug bis zur Ausrüstung. Denn am Ende zählt im Einsatz nur eines: dass Einsatzkräfte Menschen schnell und sicher retten können. Dafür arbeiten wir jeden Tag, in Österreich und weltweit“, so Fatmir Veselaj, CEO von Magirus.

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