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Feuer durch Explosion in Lyocellwerk

Heiligenkreuz (Bgld): Kurz vor 15.00 Uhr ist es im Lyocellwerk der Firma Lenzing in Heiligenkreuz zu einer Explosion gekommen. Das Werk brannte. Der Turm wurde schwerstens beschädigt. Zehn Arbeiter wurden leicht verletzt. Das Feuer ist gelöscht…

Zehn Feuerwehren aus der Umgebung sind im Einsatz. Der Amtsarzt der Bezirkshauptmannschaft Jennersdorf und Einsatzleiter des Roten Kreuzes beim Werk, Wolfgang Gangl, war einer der Ersten an der Unfallstelle und schilderte die Situation. „Es raucht und wir haben die Löschtrupps mit schwerem Atemschutz hineingeschickt. Der Turm ist innen komplett zerstört“, sagte Gangl.

Gegen 16.00 Uhr sagte Hubert Janics, der Bezirkshauptmann von Jennersdorf, ebenfalls an Ort und Stelle, dass ein Sirenensignal die Arbeiter rechtzeitig alarmiert habe. So konnten alle Arbeiter den Turm noch vor der Explosion in letzter Sekunde verlassen. „Es dürfte zu einer oder zwei Explosionen gekommen sein“, so Janics: „Die Außenwände des Turmes sind sehr stark beschädigt. Es fehlt aber niemand – auch nicht von den Montagefirmen. Wir haben durchgezählt.“
Wie sich in der Folge herausstellte, gibt es zehn leicht Verletzte. Sie erlitten Hautabschürfungen, Rauchgasvergiftungen und Splitterverletzungen und mussten ambulant versorgt werden.

Der Turm, in dem die Lyocellfasern produziert wurden, ist schwer beschädigt. Einsturzgefahr bestehe aber nicht, sagte Janics. Das Feuer wurde gegen 16.15 Uhr gelöscht. Das Gelände rund um das Werk wurde großräumig abgesperrt. Bis 16.15 Uhr hatte Explosionsgefahr bestanden. Zwei Notarzthubschrauber waren im Einsatz.

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