D: Möwe mit Angelhaken am Fuß in Mainz
MAINZ (DEUTSCHLAND): Am frühen Abend des 12. September 2026 wurde die Feuerwehr Mainz zu einer Tierrettung an der Theodor-Heuss-Brücke alarmiert. Eine Möwe hatte sich mit einem Angelhaken am Fuß in einem Stahlseil eines Auslegers verfangen und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien.
Die Rettung gestaltete sich aufgrund der Lage des Tieres schwierig: Die Möwe befand sich auf dem Ausleger rund acht Meter von der Brücke entfernt. Um die Einsatzkräfte möglichst nah an das Tier heranzubringen, wurde der Verkehr auf der Brücke in Zusammenarbeit mit der Polizei zeitweise gesperrt und eine Drehleiter in Stellung gebracht. Über die Drehleiter konnte die Entfernung schließlich überbrückt werden. Die Möwe wurde vorsichtig aus ihrer misslichen Lage befreit und vom Stahlseil losgeschnitten. Kurz darauf flog sie zwar entkräftet, aber selbstständig davon.
Aufgrund des schönen Wetters verfolgten zahlreiche Passanten die Rettungsaktion. Als die Möwe schließlich wieder frei war, gab es spontanen Applaus. Zwei Passantinnen bedankten sich im Anschluss ausdrücklich dafür, dass für die Rettung eines einzelnen Vogels ein solcher Aufwand betrieben wurde – für die Feuerwehr ist die Hilfe für Tiere in Not jedoch selbstverständlicher Bestandteil ihrer Aufgaben.
Im Einsatz waren die Feuerwehr Mainz mit sieben Einsatzkräften sowie die Polizei mit vier Einsatzkräften.

Erinnert mich an eine Story, die vor einigen Jahrzehnten in Wien passiert ist. Eine Taube hat sich in der Leitung der Straßenbeleuchtung verfangen und flattert hilflos herum. Feuerwehr kommt mit Drehleiter, befreit die Taube. Das ist auf einer Kreuzung passiert. Der Feuerwehrmann schupft die Taube in die Luft, damit sie wegfliegt. Das Viech flattert entkräften zu Boden und wird von einem Auto überfahren – tot.