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Fettbrände nehmen dramatisch zu!

Oberösterreich: Jeder dritte Brand in Oberösterreich entfällt auf private Haushalte. Besonders große Sorgen bereiten den Brandschutz-Experten dabei die Feuergefahren in der Küche. Im Vorjahr sind bei Fettbränden 25 Menschen verletzt worden, heuer dürften es noch mehr werden. 64 Fettbrände haben die Experten der Brandverhütungsstelle allein im ersten Halbjahr 2003 registriert. Das ist ein Drittel aller Brände im zivilen Bereich.

Die Steigerungsraten bei den dadurch verletzten Personen geben Anlass zur Sorge. Im Vorjahr verzeichnete man in Oberösterreich ein Plus von 30 Prozent, heuer dürfte die Zahl der bei Küchen- und Fettbränden verletzten Menschen noch einmal um 15 Prozent zunehmen.

Folgen von ins Fett geschüttem Wasser

„Die wesentliche Ursache ist Gedankenlosigkeit im Alltagsstress. Einerseits sind es Fettbrände, wenn zum Beispiel das Telefon läutet oder die Türglocke läutet und man vergisst, dass das Fett auf dem Herd steht und zu brennen beginnt. Andererseits sind es liegen gelassene Gegenstände, wie Geschirrtücher oder Kunststoffbehälter, die sich auf der eingeschalteten Herdplatte entzünden“, so der Direktor der Brandverhütungsstelle für Oberösterreich Arthur Eisenbeiß über die Ursachen für diese bedenkliche Entwicklung.
Den besten Schutz bietet nach Ansicht der Brandschutzexperten ein Heimrauchmelder. In Oberösterreich sind allerdings erst zwei bis vier Prozent der Haushalte mit einem derartigen Gerät ausgestattet.

ORF Oö

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