Fahrzeugvollbrand in Welser Tunnel
Wels (Oö): Am 6. September 04 / 19.24 Uhr wurde die Nachrichtenzentrale der Feuerwehr Wels von der Funkleitstelle der Bundespolizeidirektion Wels alarmiert, dass ein Pkw im Tunnel der Welser Westspange brennt.
Entsprechend der Alarmpläne wurden 2 Einsatzzüge, bestehend aus je einem Führungsfahrzeug, zwei Tanklöschfahrzeugen und Sonderfahrzeuge, wie Großtanklöschfahrzeug alarmiert. Nach Recherchen mit der Tunnelwarte war bekannt, dass sich das Fahrzeug auf der Richtungsfahrbahn Passau, kurz vor der Pannennische im Vollbrand steht.

Die Lenkerin des Pkws flüchtete über das Notstiegenhaus ins Freie und wurde von Kräften der Bundespolizei und des Roten Kreuzes Wels betreut. Bereits nach 4 Minuten waren die ersten Einsatzfahrzeuge bei den Portalen bzw. Noteinfahrten. Ein Löschfahrzeug fuhr über das Nordportal und ein weiteres über die Feuerwehr-Noteinfahrt ein. Die weiteren Fahrzeuge waren vor Ort in Bereitschaft. Bereits um 19.39 Uhr konnte von den Einsatzkräften vor Ort ‚Brand Aus‘ gegeben werden. Durch den raschen Einsatz konnte ein größerer Schaden verhindert werden. Das Notfallmanagement des Tunnels funktionierte perfekt. Es waren keine anderen Fahrzeuge im Tunnel. Die Entrauchung funktionierte bestens.
Folgende Einsatzkräfte waren im Einsatz: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wels, 39 Mann mit acht Einsatzfahrzeugen – Freiwillige Betriebsfeuerwehr Fritsch, 6 Mann mit einem Fahrzeug – Freiwillige Feuerwehr Steinhaus, 9 Mann mit drei Fahrzeugen – Freiwillige Feuerwehr Traunleithen, 13 Mann mit zwei Fahrzeugen, Bundespolizei Wels, Autobahngendarmerie Wels, Rotes Kreuz Wels.
Einsatzleitung (Tunnelwarte): BR Werner Holzinger – Einsatzabschnitt Nordportal: BFR Ing. Franz Humer – Einsatzabschnitt Tunnel: ABI Ernst Groiß.
