Technisch

Gefahrguteinsatz nach Gasaustritt

Ringendorf (Nö): Am Montag, dem 18. Oktober 2004, wurde der III. Zug der Feuerwehr Stockerau um 21.42 Uhr von der Bezirksalarmzentrale zu einem Schadstoffeinsatz nach Ringendorf/Bezirk Korneuburg alarmiert. Kurz darauf rückten 8 Mann mit 3 Fahrzeugen zum Einsatz aus.

Nach Meldung beim Einsatzleiter erfuhr man, dass ca. 300 kg Flüssiggas aus einem Tank ausgetreten und in die Kanalisation gesickert sind. FM Gerald Heberger, Sachbearbeiter für Öffentlichkeitsarbeit bei der Feuerwehr Stockerau, dazu: ‚Das Problem bzw. die Gefahr bei Flüssiggas ist jene, dass dieses Gas schwerer als Luft ist und dadurch versickert bzw. absinkt. Sprich bei der Austrittsstelle selbst kann oft weniger Gefahr bestehen, als ein paar Meter weiter tiefer. Noch dazu wenn der gesamte Ort, wie hier in Ringendorf, in einer landschaftlichen Senke liegt!‘

Die Feuerwehr Stockerau war vor Ort in Bereitschaft zur Verstärkung der eingesetzten Kameraden, zudem wurden diverse Geräte aus den Fahrzeugen an die Einsatzkräfte für die Dauer der Tätigkeiten überlassen. Um ca. 24 Uhr konnten die Kräfte der Feuerwehr Stockerau wieder einrücken. Insgesamt waren 7 Feuerwehren, Gendarmerie sowie Vertreter der BH, der Gemeinde und des Landes NÖ vor Ort.

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