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Bergung des Unglücksbootes

Am 8. November 2004 wird mit der Bergung des Wracks nach der Schiffskatastrophe auf der Donau begonnen. Sechs Tote hat das Unglück gefordert. Die Leichen der vier Vermissten könnten sich noch im Wrack befinden.

Es ist ein äußerst heikler und gefährlicher Einsatz. Taucher der Wiener Alarmabteilung WEGA werden dafür herangezogen. Sie müssen zu dem in sieben Metern Tiefe am Grund der Donau liegenden Wrack vordringen. Die demolierten Überreste des verunglückten Nostalgiebootes ‚Grein‘ sollen geborgen werden. Ein Spezialboot mit einem Bergekran wird aus Ybbs am Unglücksort beim Kuchelauer Hafens eintreffen. Die WEGA-Taucher leisten die Vorarbeiten. In erster Linie müssen sie die Bergegurte am Wrack befestigen. ‚Ein unter Umständen lebensgefährlicher Auftrag‘, erklärte ein Sprecher der Rettungskräfte.
Das Problem bei der Bergung: In sieben Metern Tiefe ist es stockfinster. Dazu kommen die reißende Strömung und der unbekannte Zustand des Wracks mit scharfen Ecken und Kanten. Daher rechnet niemand damit, dass die Bergung schon am Montag erfolgreich verläuft. Es kann Tage oder sogar Wochen dauern, bis die Grein wieder ans Tageslicht kommt.
Die Suche nach dem schweren Bootsunglück auf der Donau ist am Samstag, 6.11.2004, eingestellt worden. 18 Mann suchten den Strom vergeblich ab. Was genau zu der Schiffskollision geführt hat, ist unklar. Die wahrscheinlichste Variante ist ein Fahrfehler des Kapitäns des Unglücksbootes.

http://oesterreich.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=1&id=352786

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