Gasexplosion verwüstete Linzer Trafik Frau zu Boden geschleudert
Eine Verletzte hat eine Gasexplosion Montagfrüh, 8. November 2004, in einer Trafik in Linz gefordert. Beim Aufräumen nach der schweren Detonation waren die Einsatzkräfte gezwungen, zu höchsten Vorsichtsmaßnahmen zu greifen.
Die Detonation ereignete sich, als die 58-jährige Angestellte die Kassa sowie einen Computer in der Trafik in der Zeppelinstraße einschaltete. Die Frau wurde von einer Druckwelle erfasst und zu Boden geschleudert. Es gelang ihr aber rechtzeitig ins Freie zu flüchten. Die 58-jährige Angestellte wurde mit Verbrennungen und einem Lungentrauma ins Krankenhaus eingeliefert. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand die Trafik bereits in Vollbrand, zudem war die Straße ‚mit den Utensilien aus der Trafik übersät‘, die durch den Druck der Detonation hinausgeschleudert worden waren. Die Linzer Berufsfeuerwehr konnte den durch die Explosion entfachten Brand rasch eindämmen und löschen.
Die hohe Gaskonzentration sei noch im Umkreis von 20 bis 30 Metern gemessen worden, daher wurde die Straße gesperrt, sagte eine Sprecherin der Linz AG. Zudem wurden am frühen Vormittag laut Polizei sieben Personen aus einem Geschäftslokal in Sicherheit gebracht. Laut Brandsachverständigen sei es zu einem unterirdischen Rohrbruch außerhalb des Gebäudes gekommen, das Gas sei durch das Erdreich gesickert und dann über die Verrohrungen der Stromleitungen bis in den Verteilerkasten und damit in die Trafik gedrungen, erklärte die Sprecherin der Linz AG. Der Auslöser für die Explosion sei dann ein Funke beim Einschalten des Lichtes gewesen. ‚Schuld war wahrscheinlich Materialermüdung, im Linzer Gasnetz sind noch zwei Prozent ältere Gussleitungen, der Rest sind modernisierte Leitungen‘, so die Sprecherin.
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