Schweiz: Evakuierung von 20 Personen in Freiburg
Schweiz: Bei Bränden in der Stadt Freiburg und im Kanton Bern sind in der Nacht auf Mittwoch, dem 5. Jänner 2005, vier Personen verletzt worden. Zwei Personen erlitten bei einem Kinobrand in der Stadt Freiburg Rauchgasvergiftungen.
Schadenhöhe und Brandursache waren einzig in einem Fall bekannt.
Der Kino-Brand in der Stadt Freiburg war laut einer Mitteilung der Kantonspolizei am Mittwochmorgen um 4 Uhr ausgebrochen. Aus dem über dem Kino liegenden Mehrfamilienhaus wurden rund 20 Personen evakuiert. Zwei Hausbewohner erlitten Rauchgasvergiftungen und mussten vor Ort ärztlich betreut werden. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Die Evakuierten konnten im Verlaufe des Morgens wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Brandursache sowie die Höhe des Sachschadens waren vorerst nicht bekannt.
Bei einem Wohnungsbrand in der Stadt Bern ist am Mittwochmorgen eine Frau verletzt und ihr Hund getötet worden. Das Feuer in der im zweiten Obergeschoss gelegenen Wohnung konnte von der Feuerwehr rasch gelöscht werden. Die Wohnungsinhaberin wurde durch Rauchgase verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Schadenhöhe und Brandursache waren zunächst nicht bekannt.
Eine Verletzte forderte ein Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Röthenbach (Bern). Der Wohnungsmieter wurde leicht verletzt ins Spital gebracht, die übrigen fünf Bewohner des Hauses vorsorglich evakuiert. Der Schaden wird auf rund 50’000 Franken beziffert. Die Brandursache war vorerst unbekannt.
Weitgehend glimpflich ausgegangen ist ein Brand in einem Holzverarbeitungsbetrieb am Dienstagabend, bei dem rund 10’000 Franken Schaden entstanden. Menschen wurden keine verletzt. Beim Fräsen war am frühen Nachmittag ein Funkenwurf entstanden, der Holz ansengte. Dadurch sind im Verlaufe des Nachmittags Sägerückstände und in der Folge die Innenwand des Betriebs in Brand geraten.
