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USA: Chlorgas-Austritt nach Zugsunglück

USA: Ein mit Chlorgas beladener Frachtzug ist im US-Staat South Carolina auf einen stehenden Zug geprallt und leck geschlagen, so dass giftiges Gas ausströmte.

Mindestens acht Menschen wurden dabei in den Tod gerissen, etwa 200 weitere wurden verletzt, wie die Behörden gestern mitteilten. 45 Personen mussten im Krankenhaus behandelt werden, acht von ihnen befanden sich am Abend noch in einem kritischen Zustand. Die meisten Verletzten litten an Beschwerden der Atemwege.

Fünf der Leichen wurden in einer Textilfabrik nahe der Unfallstelle in Graniteville an der Grenze zum US-Staat Georgia aufgefunden. Zwei weitere Opfer waren zu Hause beziehungsweise im Auto von dem potenziell tödlichen Gas überrascht worden. Des Weiteren starb ein Eisenbahner in dem Unglückszug. Über der Ortschaft hing noch am Abend eine Chlorgaswolke, und aus den beschädigten Waggons strömte weiterhin Gas aus. Alle 5.400 Anrainer im Umkreis von knapp zwei Kilometern wurden vorsorglich evakuiert, da die Behörden befürchteten, das Gas könnte sich in der Kälte der Nacht am Boden festsetzen und den Menschen dann besonders gefährlich werden.

ORF

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