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USA: Erdrutsch in L.A. forderte sechs Menschenleben!

Los Angeles (USA): Ein riesiger Erdrutsch hat in der Nähe der kalifornischen Metropole Los Angeles eine Wohnsiedlung zerstört und mindestens sechs Menschen getötet.

Damit dürften bei den schweren Unwettern in Kalifornien bis Dienstag, 11. Jänner 2005, rund 16 Menschen ums Leben gekommen sein.

Die etwa 600 Helfer würden zum Teil mit bloßen Händen in dem dicken Schlamm und in den Trümmern nach Überlebenden graben, berichtete der US-Nachrichtensender CNN. 13 Einwohner wurden am Dienstagabend (Ortszeit) noch vermisst. Bei der Suche setzten die Rettungsmannschaften neben Hunden auch Spezialgeräte ein, „mit denen wir Menschen unter den riesigen Schlammmassen atmen hören können“, wie ein Feuerwehrmann schilderte.

Das US-Fernsehen zeigte dramatische Bilder aus der kalifornischen Gemeinde La Conchita: Ein völlig durchweichter Hügel mit einem einzelnen bis zu neun Meter großen Schlammbrocken löste sich am Montag (Ortszeit) plötzlich und begrub vier ganze Straßenblöcke unter sich. 15 Häuser wurden in Trümmer verwandelt. Mehr als zehn Menschen konnten lebend geborgen werden.

Allein in Los Angeles ist seit Anfang des Jahres schon mehr Regen gefallen als sonst durchschnittlich das ganze Jahr über. Insgesamt hält das schlechte Wetter im sonst als Sonnenstaat berühmten Kalifornien schon seit Donnerstag an. Meteorologen sagten erst für Mittwoch eine Besserung voraus. So waren am Dienstag wegen Überschwemmungen die Schulen in vielen südlichen Bezirken geschlossen. Mehrere tausend Häuser wurden evakuiert.

Oö. Rundschau

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