Flutwelle: Opferzahlen steigen immer noch, 15 Österreicher offiziell tot
Südasien – Österreich: Nach der Flutkatastrophe in Südostasien ist nun der Tod von 15 Österreichern bestätigt. Das gab das Innenministerium in einer Aussendung am 31.1.2005 bekannt. Zuletzt waren 13 Österreicher offiziell als tot gemeldet worden.
Zu 99 Österreichern konnte in den betroffenen Ländern bisher kein Kontakt hergestellt werden. In Thailand und Sri Lanka hat man nach Angaben des Ministeriums keine Nachrichten von 88 Österreichern.
Opferzahlen immer noch im Steigen – bereits 280.000 Tote
Mehr als fünf Wochen nach der Flutkatastrophe in Asien ist die Zahl der Toten oder Vermissten im schwer getroffenen Norden der Insel Sumatra auf fast 236.000 gestiegen.
Davon seien 108.110 seien bestätigte Todesfälle, während das Schicksal von 127.749 Menschen weiterhin unklar sei, teilte das Nationale Tsunami-Zentrum in der indonesischen Hauptstadt Jakarta am Montag mit.
Insgesamt wurden aus der Krisenregion bislang rund 280.000 Todesopfer gemeldet. Neben Indonesien waren Sri Lanka, Thailand und Indien vom Seebeben im Indischen Ozean schwer betroffen. Unter den Toten waren auch Touristen, darunter 23 Schweizer, deren Tod offiziell bestätigt worden war. 175 Schweizer gelten als vermisst.
