Sbg: 20 Rinder bei Brand umgekommen
Maria Alm (Sbg): Bei einem Großbrand in Maria Alm (Pinzgau) ist in der Nacht auf Montag, dem 31.1.2005, das Wirtschaftsgebäude eines Bauern abgebrannt. 20 Rinder konnten nicht mehr gerettet werden. Die Feuerwehr war stundenlang bei minus 16 Grad im Einsatz.
Das Feuer brach kurz nach 1.00 Uhr früh im Stall des Mühllehenbauern in gut 1.000 Metern Seehöhe aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Wirtschaftsgebäude in Vollbrand. 22 Tiere waren im Stall untergebracht. „Zwei Viecher hat der erste Atemschutztrupp befreien können“, sagt Einsatzleiter Alois Aberger, „Aber insgesamt sind 20 Rinder verbrannt.“
Die tiefen Temperaturen machten den Feuerwehrleuten zu schaffen. Bei minus 16 Grad war es nicht leicht, an Löschwasser zu kommen: „Es ist teilweise der Bach verschneit und dickes Eis drauf, aber wir haben zwei Gumpen aufbrechen können, sodass wir die Wasserentnahme durchführen konnten.“
Die Kälte behindert die Feuerwehrleute auch bei der Arbeit, sagt der Einsatzleiter: „Es ist schwierig. Durch den Sprühstrahl stehen die Leute mit vereisten Uniformen da. Aber wir haben gute Uniformen, wir können das aber noch weiter durchführen.“
Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus konnten die Feuerwehrleute verhindern, Menschen wurden nicht verletzt.
Auch Stunden nach dem Alarm war der Brand noch nicht restlos gelöscht. Der Einsatz werde noch bis zum Vormittag, glaubt Aberger. Nach dem endgültigen „Brand aus“ werden die Brandermittler ihre Arbeit aufnehmen. Sie sollen die Ursache des Großbrandes klären.
