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Ktn: Schlangen erlitten bei Brand Rauchgasvergiftungen

Klagenfurt (Kärnten): Drei Königspythons und weitere zum Teil giftige Tiere sind in der Nacht auf Samstag, 5.2.2005, bei einem Brandeinsatz in der Klagenfurter Innenstadt aufgefunden worden. Die Reptilienexpertin Helga Happ wurde zur Hilfe gerufen.

Gegen zwei Uhr Früh stand die Wohnung in der Paulitschgasse in Klagenfurt in Flammen. Brandursache war laut Angaben der Polizei überhitztes Speisefett auf dem Herd. Der 24 Jahre alte Bewohner musste wegen der starken Rauchentwicklung zur Beobachtung ins Krankenhaus.

Die Feuerwehr sieß im Flammenmeer auf ein Terrarium, in dem sich drei Königspythons befanden. Es handelt sich dabei um ungiftige Riesenschlangen, die zwischen einem halben und einem Meter lang sind. Zu dem Privatzoo des Wohnungseigentümers gehören auch vier giftige Skorpione, eine Vogelspinne und eine Schildkröte.

Die Feuerwehr alarmierte die Klagenfurter Reptilienexpertin Helga Happ. Sie brachte die exotischen Tiere in ihren Reptilienzoo. Die große Hitze in der brennenden Wohnung habe den Schlangen arg zugesetzt, sagte Happ. „Die Schlangen zeigen Symptome einer Rauchgasvergiftung. Wir sind mit Tierarzt Rainer bemüht, die Tiere durchzubringen. Wir führen ihnen Sauerstoff zu und baden sie, damit sie auch über die Haut Flüssigkeit aufnehmen“, so die Reptilienexpertin.

Die Haltung der Tiere in der Wohnung ist erlaubt. Rechtlich gesehen handelt es sich bei Königsphyton, Skorpion und Vogelspinne um keine gefährlichen Tiere.

ORF Kärnten

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