Oö: Grauenhafter Unfall forderte drei Menschenleben!
Hellmonsödt (Oö): Drei Tote und einen schwer Verletzten hat am Sonntagabend, 27.2.2005, ein Frontalzusammenstoß zweier Pkw in Hellmonsödt (Bezirk Urfahr-Umgebung) gefordert. Ein 18-jähriger Führerscheinneuling geriet ins Schleudern und prallte in den Gegenverkehr.
Der 18-jährige Unfalllenker aus Haibach im Mühlkreis war mit seinem 17-jährigen Freund von Reichenau kommend Richtung Hellmonsödt unterwegs. Im Ortschaftsbereich von Albrechtschlag verlor er vermutlich wegen zu hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Wagen.
Das Auto steuerte auf die linke Fahrbahnseite und prallte mit der Fahrerseite in den Gegenverkehr. Ein entgegenkommender 34-jähriger Kapitän aus Reichenau hatte keine Chance mehr auszuweichen und krachte frontal dagegen.
Für die Einsatzkräfte ein Bild des Grauens. „Von einem Fahrzeug gab es seitlich ab der Mittelkonsole gar nichts mehr und überall war Blut, es war furchtbar“, sagte Christian Leutgeb, Komandant der Freiwilligen Feuerwehr Hellmonsödt im Interview mit dem ORF Radio Oberösterreich.
Die vier Unfallbeteiligten wurden in den Wracks ihrer Autos eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr mit Hydraulikscheren herausgeschnitten werden.
Für die mitfahrende Ehefrau des entgegenkommenden Lenkers, den Führerscheinneuling und seinen Freund kam jede Hilfe zu spät, die drei verstarben noch an der Unfallstelle.
Der einzige Überlebende, der 34-jährige Kapitän wurde mit schwer Verletzungen ins UKH Linz gebracht. Er befindet sich derzeit in künstlichem Tiefschlaf.
Die Hirschbacher Landesstraße musste für die Aufräumarbeiten nach dem grauenvollen Unfall mehrere Stunden gesperrt werden.
