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Sbg: Einsatzübung auf der Festung

Salzburg: Die Festung Hohensalzburg, Wahrzeichen der Landeshauptstadt, war Samstagvormittag, dem 2.4.2005, wegen einer großen Brandschutzübung gesperrt. Dabei sollten die Sicherheitspläne für ein Feuer auf der Festung überprüft werden.

Übungsannahme war ein Brand im Festungsmuseum, bei dem rund 20 Personen verletzt werden und weitere 200 in Sicherheit zu bringen sind. Ziel war es, das Zusammenspiel zwischen Festungsverwaltung, Rotem Kreuz und den Feuerwehren zu üben.

„Brandeinsätze können wir problemlos beherrschen“, sagt Branddirektor Eduard Schnöll von der Salzburger Berufsfeuerwehr, „Wenn es einen Großeinsatz mit Verletzten gibt, ist natürlich ganz wichtig, dass die Zusammenarbeit mit der Festungsverwaltung und dem Roten Kreuz funktioniert. Die Übergabestellen sind hiemit definiert. Wir haben die 20 Verletzten in 20 Minuten ab Einsatzbeginn dem Roten Kreuz übergeben können.“

Das sei eine gute Zeit, ergänzt Schnöll. Weitere 20 Minuten habe es gedauert, bis die ersten Verletzten in den Salzburger Krankenhäusern waren, betont Landesrettungskommandant Gerhard Huber.

Er ist mit der Übung ebenfalls zufrieden, gibt aber zu bedenken, dass der Erfolg „natürlich von der Tageszeit und der Witterung“ abhängt: „Wenn mehr Menschen die Festung besucht hätten, dass auch die Bahn oder die Auffahrtswege blockiert gewesen wären, hätte es sicherlich länger gedauert.“

HTL-Schüler mimten bei der Übung die Opfer. Vor allem die steile Zufahrt und die engen Tore stellen eine besondere Herausforderung für einen Notfall in der Festung dar, sagt Burgverwalter Bernhard Heil.

ORF Salzburg

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