Oö: „Weiße Fahne“ beim Wissentest der Feuerwehrjugend
Bezirk Gmunden (Oö): Alle 215 Jungfeuerwehrmitglieder bestanden beim 22. Wissenstest der Feuerwehr-Jugendgruppen des Bezirkes Gmunden am 16.04.2005 im neuen Sicherheitszentrum in Altmünster ihre Prüfungen.
Nach einer dreimonatigen Vorbereitungzeit durch die Jugendbetreuer und Jugendhelfer mussten die jungen Burschen und Mädchen in verschiedenen altersgemäßen Stationen ihr Allgemein-wissen, ihre Kenntnisse über Geräte, Dienstgrade, Feuerwehrfunk, richtige Alarmierung, Seilknoten, Orientierung im Gelände, Verkehrserziehung, Erkennen der Brandgefahren im Haushalt und richtiges Reagieren, sowie über Kennzeichnung gefährlicher Stoffe und Grundkenntnisse in der Ersten Hilfe unter Beweis stellen.

Das Ziel dieser Prüfungen ist die Vorbereitung der Jungfeuerwehrmitglieder auf den aktiven Feuerwehrdienst und ersetzt einen Teil der erforderlichen Grundausbildung beim Neueintritt in die Feuerwehr.
81 Teilnehmer traten in der Prüfungsstufe Bronze (13.Lebensjahr) an, 81 Teilnehmer absolvierten die Stufe Silber (14.Lebensjahr) und 53 erreichten die Höchststufe Gold (15.Lebensjahr). Unmittelbar nach den Prüfungen wurden die begehrten Wissenstestabzeichen durch den Bezirks-Feuerwehrkommandanten Robert Benda und die beiden Abschnitts-Feuerwehrkommandanten Stefan Schiendorfer (Bad Ischl) und Christian Huemer (Gmunden) überreicht.
Die Freiwilligen Feuerwehren des Bezirkes Gmunden erkennen immer mehr die Wichtigkeit der Bemühungen um den Feuerwehrnachwuchs. Allein im Vorjahr gab es 5 Neugründungen von Jugendgruppen (Diethaming, Lederau, Schart, Vorchdorf und Langwies). Mit Jahresende 2004 führten im gesamten Bezirk 41 Feuerwehren (von 47) insgesamt 44 Jugendgruppen. Der äußerst erfreuliche Mannschaftsstand stieg auf 492 Jungfeuerwehrmitglieder an (+9,5%). Der Anteil an Mädchen beträgt 29 (5,9%).
Der gewaltige Zeitaufwand für die feuerwehrspezifische Ausbildung und für die allgemeine Jugendarbeit während eines gesamten Jahres erforderte allein im Vorjahr 49 360 Stunden (+ 21% gegenüber 2003), die von den in eigenen Ausbildungsseminaren bestens geschulten und vorbereiteten Jugendbetreuern bzw. Jugend-helfern aufgewendet wurden.
