Stmk: Abschnitts-24-Stunden-Jugendübung in Bad Schwanberg
BAD SCHWANBERG (STMK): Ende August 2026 traf sich die Feuerwehrjugend aus den Abschnitten 05 „Oberes Sulmtal“ und 04 „Unteres Sulmtal“ wieder zur gemeinsamen 24-Stunden-Jugendübung.
Insgesamt nahmen 16 Jugendliche und 11 Betreuerinnen und Betreuer von den Feuerwehren Hollenegg, Rettenbach, Grünberg-Aichegg, Bad Schwanberg, Trag, St. Martin im Sulmtal und Otternitz teil. Als Stützpunkt und Unterkunft diente der Mehrzweckraum in St. Anna ob Schwanberg. HBI Martin Koch und sein Team der FF Garanas sorgten dafür, dass sich die Burschen und Mädels während der gesamten Übung wie zu Hause fühlten.
Nach dem Eintreffen und einer kurzen Einweisung stand bereits die erste Übung auf dem Programm. In der Nähe der Unterkunft wurde ein Flächenbrand gemeldet. Nach der Erkundung durch den Einsatzleiter wurde rasch mit den notwendigen Maßnahmen begonnen. Bei einem nahegelegenen Teich wurde ein Wasserbezug errichtet und anschließend eine Zubringleitung durch das steile Gelände verlegt.

Im weiteren Verlauf konnten die Jugendlichen verschiedene Strahlrohre testen und miteinander vergleichen. Nach dem vom Einsatzleiter „Brand aus“ gegeben wurde, konnten die eingesetzten Geräte wieder versorgt werden. Anschließend konnten sich alle bei einem gemütlichen Abendessen stärken.
Die Ruhe nach dem Essen währte jedoch nicht lange. Mit Anbruch der Dunkelheit wurden vier vermisste Personen gemeldet. Am Einsatzort wurden zunächst verschiedene Taktiken für die Suche besprochen. Anschließend machten sich die Jugendlichen mittels Suchkette und unter Einsatz der Wärmebildkamera in teils steilem Gelände auf die Suche nach den Vermissten. Auch dieses Übungsszenario konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Nach den beiden anspruchsvollen Einsätzen hatten sich die Mädels und Jungs ihren Schlaf mehr als verdient.

Am nächsten Morgen folgte nach einem ausgezeichneten Frühstück bereits die nächste Übung. Gemeldet wurde ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person im Bauhof der Marktgemeinde Bad Schwanberg. Die FF Rettenbach wartete bereits vor Ort und stellte das hydraulische Rettungsgerät zur Verfügung. Bei dieser Übung durften die Jungflorianis selbst mit Spreizer und Schere arbeiten und die eingeklemmte Person befreien. Dabei erhielten sie auch einen eindrucksvollen Einblick in die enorme Kraft, die ein hydraulisches Rettungsgerät besitzt.
Nach einer kurzen Verschnaufpause startete das letzte Übungsszenario. Ein brennender Holzstapel musste mithilfe von zwei HD-Rohren gelöscht werden. Auch bei diesem Einsatz kam wieder die Wärmebildkamera zum Einsatz. Sie wurde zur Beobachtung und zum Aufspüren von Glutnestern verwendet und vermittelte den Jugendlichen gleichzeitig ein Gefühl dafür, welche hohen Temperaturen bei einem Feuer entstehen können.

Bei der Abschlussübung sowie auch während der beiden Tage machten sich die umliegenden Kommandanten ein Bild vom hohen Ausbildungsstand der Jugendlichen aus den beiden Abschnitten. Ebenso waren Abschnittsbrandinspektor Oskar Strametz (A04), Abschnittsbrandinspektor Josef Heinzl sowie der Vizebürgermeister der Marktgemeinde Bad Schwanberg, Johannes Aldrian, vor Ort und überzeugten sich von der engagierten Arbeit der Feuerwehrjugend. Dabei wurde auch den Betreuerinnen und Betreuern unter der Leitung von Abschnittsjugendbeauftragten BM d. F. Andreas Winkler für ihren Einsatz gedankt. Ein besonderer Dank galt jedoch den Jugendlichen selbst, die während der gesamten 24-Stunden-Übung mit großem Einsatz, Motivation und Begeisterung dabei waren.
Bei einem gemütlichen Mittagessen fand die gemeinsame 24-Stunden-Jugendübung schließlich ihren gelungenen Ausklang.
Bilder: Martina Koch, Thomas Haiderer, Stopper Thomas
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