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Sbg: Überflutungen, Mure durch Gewitterregen

Salzburg: Der Wettersturz mit heftigen Gewittern und Hagelschlag hat Montagnachmittag, 30. Mai 2005, zahlreiche Einsätze für die Feuerwehr gebracht. So ging in Zauchensee (Pongau) eine Mure ab, viele Keller und Straßen wurden überflutet.

Die größte Aufgabe hat die Feuerwehr Altenmarkt: Eine Mure im Lackenkogelgraben hat die Straßen nach Zauchensee auf einer Länge von 100 Metern verschüttet, die Mure ist bis zu acht Meter hoch.

Auch in anderen Landesteilen – etwa dem Ennspongau, dem Kleinarltal und dem Flachgau um Eugendorf und Seekirchen, überflutete der heftige Gewitterregen zahlreiche Keller und Unterführungen – Schwerarbeit für die Feuerwehren, die diese wieder auspumpen mussten.

In der Stadt Salzburg konnte mitten in der Altstadt die Kanalisation die Wassermassen nicht mehr fassen. In der Getreidegasse und der Griesgasse stand das Wasser knöcheltief. Einheimische und Urlauber mussten fast schon durch die Gassen waten – trockenen Fußes kam niemand mehr davon. Auch einige Straßen waren zum Teil einen halben Meter hoch überflutet – so zum Beispiel die Rainerstraße bei der Eisenbahnunterführung, die Rettenpacher- und Fadingerstraße und die Sinnhubstraße.

Innerhalb von zwei Stunden fielen in der Stadt Salzburg gut 42 Liter Regen pro Quadratmeter, zum Teil kombiniert mit etwa murmelgroßen Hagelkörnern. Nach Angaben der Berufsfeuerwehr gegenüber der APA sei das aber nichts Außergewöhnliches, solche Regenfälle gebe es immer wieder.

ORF Salzburg

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