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Oö: Kräfte- und Ausdauerkampf am Wasser beim Landes-Wasserwehrbewerb

Naarn (Oö): Die Gemeinde Naarn an der Donau (Bezirk Perg) war am Samstag, dem 18. Juni 2005, Austragungsort der diesjährigen Landes-Wasserwehrleistungsbewerbe.

Feuerwehrleute aus Oberösterreich, aber auch aus den benachbarten Bundesländern, traten an, um sich dem Kräfte raubenden Bewerb um eines der begehrten Abzeichen in Bronze und Silber zu stellen.

Jeweils zwei Mann stechen und rudern bei diesem „Kräftemessen“ auf der Strecke in Bronze und Silber einen vorgegebenen Parcours ab, um diesen möglichst rasch und fehlerfrei zu passieren.

Die Zille stellt auch in der motorisierten Zeit von heute immer noch das wichtigste Hilfsmittel für den Hochwassereinsatz dar, da sie am flexibelsten eingesetzt werden kann. Die überaus praxisnahe Wasserwehrleistungsbewerb ist ein wesentlicher Motivationsfaktor dafür, dass sich auch heute noch viele Feuerwehrleute bereit erklären, die Ausbildung an diesem simplen Wasserfahrzeug zu absolvieren. Für die Einsatzorganisation Feuerwehr wird damit auch Sorge getragen, für die nächsten Hochwässer über ausreichend geschultes Personal zu verfügen. Beim letzten großen, aber auch bei kleineren Hochwässern hat sich immer wieder die Bedeutung dieses kleinen Holzbootes gezeigt, unzählige Menschen- und Tiertransporte wurden damit durchgeführt bzw. viele Versorgungsfahrten absolviert.

Beim Landes-Wasserwehrleistungsbewerb 2005, der am Abend des 18. Juni 2005, mit der feierlichen Siegerehrung zu Ende gegangen ist und von den Feuerwehren der Gemeinde Naarn organisiert worden ist, waren gemeldet:

Bronze: ca. 440 Zillenbesatzungen
Silber: ca. 320 Zillenbesatzungen
Einer: ca. 220 Zillenbesatzungen

Die Veranstaltung wurde von der Energie AG und dem Land Oberösterreich unterstützt.

Die Ergebnisse des Bewerbes sind auf der Webseite des Oö. Landes-Feuerwehrverbandes zu finden.

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