Blaulichtorganisationen ersparen dem Staat ein Vermögen , 30 Millionen Euro!
[b]Eisenstadt (Bgld): Das Rote Kreuz leidet unter Mitgliederschwund. Die Zahl der unterstützenden Mitglieder ist im Vorjahr im Burgenland um 2000 gesunken, die Zahl der freiwilligen Mitglieder ist hingegen um 150 gestiegen.
Die Leistungen dieser freiwilligen Mitglieder im Bundesgebiet repräsentieren einen Gegenwert von 30 Millionen Euro jährlich! Daher erneuert die FPÖ ihre Forderung nach einem steuerlichen Freibetrag für jene Personen, welche in Blaulichtorganisationen aktiv sind. Das hat die freiheitliche Sozialsprecherin LAbg. Ilse Benkö auch im Landtag beantragt und sich mit damit durchgesetzt. Leider zeigt die Bundesregierung kein Interesse an der Realisierung eines derartigen Freibetrages.
Benkö: „Jene Menschen, die bereit sind in Rettungsorganisationen und bei Feuerwehren aktiv zu sein, leisten einen wertvollen Dienst an der Gemeinschaft und ersparen der öffentlichen Hand zudem viel Geld.“ Das Bundeskanzleramt hat nun aufgrund des Landtagsbeschlusses zugunsten eines Freibetrages lapidar mitgeteilt, dass die Bundesregierung nicht bereit ist, diese Freiwilligen stärker zu unterstützen.
Als Begründung dafür wird angeführt, dass sich dann nahezu jeder Steuerzahler bei einem Blaulichtverein anmelden und angeben könnte, dort aktiv mitzuarbeiten. Benkö: „Hiezu müsste man nur eine schriftliche Bestätigung von der Blaulichtorganisation selbst einholen. Politikern wird ein derartiger pauschalierter Freibetrag sehr wohl eingeräumt, freiwillige Helfer bei der Feuerwehr und beim Roten Kreuz sind der Bundesregierung jedoch keinen Freibetrag wert. Diese Herrschaften sollen sich schämen!“
LAbg. Ilse Benkö fordert die Bundesregierung daher nochmals auf, ihre ablehnende Haltung zu überdenken und einen Freibetrag für alle jene Menschen zu schaffen, welche ihre Zeit und auch ihr Leben bei ihrer Arbeit für die Feuerwehr oder für die Rettung und das Rote Kreuz einsetzen.
