Technisch

Oö: Hochwasser in Schärding

Nachdem in Tirol und Vorarlberg teilweise katastrophale Zustände herrschen, ist in den Abendstunden auch der Inn in Schärding angestiegen.

Bereits seit den gestrigen Nachmittagsstunden ist die FF Schärding im Einsatz für die Schärdinger Bevölkerung. Der derzeitige Pegelstand in der Früh betrug 655 cm. Die betroffene Bevölkerung wurde bereits in den Abendstunden rechtzeitig gewarnt, Stadtpolizei und die Telefonzentrale im Feuerwehrhaus ist seither besetzt und nehmen Anrufe besorgter Anwohner entgegen. Die gesamte Innlände, der Parkplatz Schiffsanlegestelle und sämtliche Rad- u. Spazierwege sind überflutet. Die Innschifffahrt hat den Betrieb eingestellt. Weites sind mehrere Wohnhäuser, ein Gastronomie-, ein Kurbetrieb sowie das Granitmuseum betroffen. Teilweise wird versucht das Wasser mit schweren Pumpen abzupumpen, wo mit dieser Methode keine Möglichkeit besteht, wird mit sauberem Wasser geflutet und so ein Gegendruck erzeugt. Die ganze Nacht über standen zahlreiche Feuerwehrleute in Einsatz um mit Pumpen und Sandsäcken Hilfe zu leisten.

Kurz nach 8 Uhr erhielten wir eine Prognose von 740 cm für die Mittagszeit, wobei bei diesem Pegelstand weitere zusätzliche Häuser im Gemeindegebiet betroffen sind. Mittels Lautsprecherdurchsagen wurden die betroffenen Gebiete bereits gewarnt. Auf Grund dieser Prognose gibt es kurz vor 9 Uhr eine Koordinationsbesprechung mit den Einsatzorganisationen, der Stadtgemeinde und der Bezirkshauptmannschaft. Die ca. 30 eingesetzten Feuerwehrkräfte arbeiten derzeit an etwa 10 unterschiedlichen Schadensstellen mit Sandsäcken gegen die Wassermassen.

Wir werden Sie laufend über besondere Vorkommnisse informieren!

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