Überschwemmungen nach Unwetter in Kärnten
Kärnten: Schwere Unwetter haben am 3. September 2005 erneut Unterkärnten heimgesucht. Mehrere Straßen und Keller wurden überflutet. Bei einem Bauernhof in Prebl drohte ein Hang abzurutschen.
Im Bereich St. Paul und Gradnitztal (Bezirk Wolfsberg) sind am Samstagnachmittag schwere Gewitter niedergegangen.
Im Ortszentrum von St. Paul wurden mehrere Straßen überflutet, ebesno die Keller von sechs Wohnhäusern. Die Granitztalstraße (L134) ist zwischen Granitztal und St. Paul nach mehreren kleinen Erdrutschen nur erschwert passierbar.
In den frühen Abendstunden war es bei einem Bauernhof in Prebl (Gemeinde Wolfsberg) zu einer Hangrutschung gekommen. Der an einem Stall und Betonsilo grenzende Hang wurde durch eine Quelle unterspült und setzte sich auf einer Länge von knapp 30 Meter um einen Meter. Das Gelände wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Prebl gesichert.
Um einen angrenzenden Transformator zu schützen, kappte die Kelag eine 20 Kilovolt-Leitung. Dadurch war die Ortschaft Prebl eine Stunde lang ohne Strom. Als die Verantwortlichen nach einiger Zeit die Gefahr als gering eingestuft hatten, wurde die Stromleitung wieder aktiviert. Der Landesgeologe veranlasste das Setzen von Messpunkten entlang des Hanges.
