Stmk: Hochwassersituation in der Obersteiermark weiter angespannt
Steiermark: In der Obersteiermark ist die Hochwasser-Situation nach wie vor angespannt: Im Bezirk Murau sind praktisch alle Bäche und Flüsse über die Ufer getreten.
Die Feuerwehren standen die ganze Nacht über im Einsatz, um überschwemmte Keller auszupumpen. Weiters sind zahlreiche Straßen nach Murenabgängen unpassierbar. In den letzten zwei Tagen regnete es über 60 Liter pro Quadratmeter.
In ganz Murau gibt es örtliche Überschwemmungen und zahlreiche Murenabgänge. Gefährdete Gebäude wurden mit Sandsäcken gesichert. Eine Expertenkommission der Bezirkshauptmannschaft beobachtet die Situation, um notfalls Katastrophenalarm auszulösen.
Wird Katastrophenalarm ausgerufen, kann schweres Spezialgerät bei den Aufräumarbeiten eingesetzt werden, und die Kosten für diesen Einsatz werden aus dem Katastrophenfonds bezahlt.
Auch in Judenburg und in der Weststeiermark verursachte der Dauerregen Schäden: So musste zum Beispiel die Packerbundesstraße zwischen Köflach und Edelschrott gesperrt werden, weil hier ein Hang abzurutschen droht.
