Bgld: „Hurra, die Schule brennt“
Spannend verlief eine Feuerwehrgroßübung am Samstagnachmittag für rund 50. Schüler in Steinberg – In ihrer Schule wurde ein Brand angenommen.

Dicke Rauchschwaden quollen am Samstagnachmittag aus dem Kloster und der Schule mitten in Steinberg. Dieses mal handelte es sich aber glücklicherweise „nur“ im Kunstrauch, denn die Schule war Übungsobjekt für eine groß angelegte Feuerwehrübung der Feuerwehren des Abschnittes drei des Bezirkes Oberpullendorf.
Brandausbruch im Kloster
„Die Übungsannahme war, dass im Kloster ein Brand aufgebrochen ist. Insgesamt zwei Klassen der benachbarten Schule sind vom Rauch eingeschlossen worden. Eine Klasse im ersten Stock konnte über das Stiegenhaus von Atemschutzträgern gerettet und ins Freie gebracht werden, für die Rettung der Kinder und Lehrer aus dem zweiten Stock musste die Drehleiter Oberpullendorf eingesetzt werden“, schildert Abschnittsfeuerwehrkommandant ABI Otmar Kuzmits die Übung. „Ich war mit der Leistung der Feuerwehren sehr zufrieden. Es wurde ruhig gearbeitet und es kam keine Hektik auf – das ist auch im wirklichen Einsatzfall wichtig.“
Löschleitung vom Bach
Während rund fünfzig Schüler und das Lehrpersonal gerettet wurde, bauten die Feuerwehrmänner und –frauen mehrere Löschleitungen vom Bach her zum Übungsobjekt auf. Man wollte bei dieser Übung auch die vorhandene Wasserversorgung testen.

Insgesamt übten am Samstagnachmittag in Steinberg 135 Feuerwehrleute von 10 Feuerwehren. Unter den 135 Florianis waren insgesamt 15 Feuerwehrfrauen, was wieder einmal die bedeutende Postion der Frauen in der Feuerwehr herausstreicht.
Text und Fotos: V Jacob Schumann, Bezirkspressereferent
