Oö. Rekordeinsätze der Freiwilligen Feuerwehren
Im Laufe des heutigen Tages hat sich die Einsatztätigkeit laufend intensiviert und es sind immer mehr Feuerwehreinheiten zur Hilfeleistung ausgerückt.
In den am stärksten betroffenen Regionen der Bezirke Gmunden, Kirchdorf, Rohrbach und Schärding ist ein Ende der Einsätze derzeit nicht absehbar. Es müssen nun auch jene Dächer vom Schnee befreit werden, die vorher aufgrund nicht so großer Gefährdung etwas zurückgestellt wurden.
In allen betroffenen Gemeinden werden bereits die Planungen für die kommenden Tage durchgeführt, wobei es darum geht, neben dem Abschaufeln der Dächer auch die anfallenden Schneemassen zu beseitigen, damit die Infrastruktur wieder gegeben ist.
Auch in der Landeswarnzentrale wird bereits jetzt daran gearbeitet, den Einsatzplan für Sonntag zu entwerfen und speziell die überörtlichen Einsätze der freiwilligen Feuerwehren zu koordinieren. Es werden nach Rücksprache mit den technischen Einsatzleitern in den Haupteinsatzgebieten der Bezirke Gmunden, Kirchdorf und Rohrbach voraussichtlich 310 Einsatzkräfte zusätzlich zu den örtlichen Einsatzkräften benötigt, die dann seitens des Landes-Feuerwehrkommandos Oö. avisiert und in die Einsatzgebiete entsandt werden.
In den heutigen Abendstunden ist zu erwarten, dass sich das Einsatzgeschehen nicht weiter erhöht, sodass die derzeitige Mannschaft der Landeswarnzentrale von 12 auf 6 Personen reduziert werden kann, wobei natürlich auf Abruf in kürzester Zeit ausreichend Fachpersonal zur Verfügung stehen würde.
Insgesamt gingen am heutigen Tage 311 Notrufe und 215 telefonische Anfragen in der Landeswarnzentrale ein.
Es mussten 238 Alarmierungen durchgeführt werden, wobei 4.200 Telefonbenachrichtigungen erfolgten.
Derzeit sind insgesamt 576 Feuerwehren mit 9.651 Einsatzkräften im Katastropheneinsatz. Hier nicht berücksichtigt sind etwaige Reserven, es stehen seitens der Feuerwehren trotz dieser hohen Einsatzbelastung ausreichend Kräfte zur Ablöse bzw. für akute weitere Notfälle zur Verfügung.
