Technisch

Oö: Feuerwehren arbeiten mit Hochdruck

Am heutigen, hoffentlich einen der letzten Tage der Schneedruckeinsätze, arbeiten die Feuerwehren und viele andere Einsatzorganisationen nochmals mit Hochdruck daran, die letzten gefährdeten Objekte abzuschaufeln.

Nach wie vor sind in Bad Ischl, Ebensee und Bad Goisern hunderte von Feuerwehr-Einsatzkräften dabei, teilweise unter schwierigsten und gefährlichen Bedingungen, die anfallenden Einsätze abzuarbeiten. Immer wichtiger dabei werden die Hubrettungsgeräte und Kräne, womit die in luftiger Höhe arbeitenden Feuerwehrmänner gesichert werden können. Ohne diese Geräte wären manche Einsätze nicht mehr durchführbar.

Heute sind wieder 480 Feuerwehrkameraden aus den Bezirken Braunau, Eferding, Freistadt, Grieskirchen, Linz-Land und Stadt, Schärding, Steyr-Stadt, Urfahr-Umgebung und Wels-Land in den oben angeführten Einsatzgebieten vor Ort, um die bereits seit über einer Woche durchgehend im Einsatz befindlichen Kräfte zu unterstützen. Dies ist umso bewundernswerter, weil sie großteils selbst im eigenen Einsatzbereich bereits tagelang gearbeitet haben.
Das angesagte Tauwetter, das unter Umständen eine Verschärfung der Lage bringen könnte, ist zum Glück noch nicht eingetroffen, sodass die Einsätze unvermindert und mit höchster Intensität weitergeführt werden können. Sollte es die Witterung zulassen, werden sicherlich auch in den nächsten Tagen weitere Einsätze durchgeführt werden müssen.

Seitens des Landes-Feuerwehrkommandos werden in den Nachmittags-u. Abendstunden die notwendigen Planungen für eventuelle überörtliche Einsätze der Feuerwehren durchgeführt.

Am heutigen Tag sind wiederum insgesamt 147 Feuerwehren mit 1.575 Einsatzkräften im Katastropheneinsatz.
Seit Freitag, 10.2. bis einschließlich heute wurden von über 27.320 Oö. Feuerwehrmit-gliedern mehr als 275.000 Arbeitsstunden unentgeltlich zur Gefahrenabwehr geleistet.

Das Landes-Feuerwehrkommando Oberösterreich als Zentralleitung des Katastrophenhilfsdienstes der Oö. Landesregierung möchte nach einer langen, arbeitsreichen und gefährlichen Woche allen Feuerwehrmitgliedern sowie allen anderen eingesetzten Einsatzorganisationen wie Bundesheer, Rotes Kreuz und Bergrettung sowie den Behörden recht herzlich Danke sagen. Nur so war es möglich, diese Katastrophensituation gemeinsam zu bewältigen.
Danke auch allen Betrieben, die Feuerwehrmitglieder für den Katastropheneinsatz Sonderurlaub gewährt und für den Katastropheneinsatz freigestellt haben.

LFKDO Oberösterreich

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