Tirol: Dachlawinen fordern die Feuerwehr
Tirol: Die Feuerwehren im ganzen Land haben alle Hände voll zu tun. Grund dafür ist das Tauwetter und herabstürzende Dachlawinen. Besonders betroffen ist die Landeshauptstadt.
Etliche Male musste die Berufsfeuerwehr Innsbruck am Freitag und in der Nacht auf Samstag, dem 18. Februar 2006, ausrücken um Schneemassen von den Gehsteigen zu räumen. In der Schöpfstraße etwa wurde ein abgestellter Pkw von einer Dachlawine getroffen und beschädigt. Am Franziskanerplatz und in der Altstadt stürzten etliche Kilogramm Eis und Schnee von den Dächern direkt auf die Fußgängerbereiche. Verletzt wurde zum Glück niemand.
Ähnlich gefährlich ist die Situation auch in etlichen anderen Tiroler Gemeinden. In der Wildschönau, genauer gesagt in Oberau, löste sich am Freitagabend vom Dach der Kirche ein enorme Dachlawine. Die Wildschönauer Landesstraße war zum Teil bis zu einem Meter hoch mit Schnee und Eis bedeckt. Nur wenige Augenblicke vorher hatte an exakt dieser Stelle eine Schülergruppe den Straßenabschnitt passiert.
Auf Grund der Gefahr von Dachlawinen fordern die Feuerwehren die Hausbesitzer auf, ihre Dächer bzw. die darunter liegenden Bereiche dementsprechend zu sichern.
