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Tirol: Hund rettete Leben, ehe er verbrannte

Innsbruck (Tirol): Einem Hund verdanken Hausbewohner in Innsbruck wahrscheinlich ihr Leben. Samstagfrüh, 11. März 2006, war in ihrem Haus ein Brand ausgebrochen, der sich blitzschnell ausbreitete. Der Hund kam in den Flammen ums Leben.

Es war kurz vor 6.00 Uhr, als der Notruf bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck einlangte – „Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Sonnenburgstraße.“ Fünf Minuten später waren 35 Mann mit acht Fahrzeugen am Brandort. Die Feuerwehr kam keine Minute zu früh, denn die Flammen schlugen bereits aus den Fenstern im ersten Stock und das Feuer hatte sich schon auf die darüberliegenden Wohnungen im zweiten und dritten Stock ausgebreitet. Mehrere Personen waren schon von Feuer und Rauch eingeschlossen.

Unter schwerem Atemschutz konnten die Feuerwehrleute die zehn Menschen bergen, vier von ihnen mussten zur Beobachtung in die Klinik gebracht werden, doch alle hatten noch Glück im Unglück – nur eine Person erlitt Rauchgasvergiftungen. Der tapfere Hund vom ersten Stock aber, der mit seinem Gebell das Herrchen geweckt und damit eine Katastrophe verhindert hatte, überlebte den Brand nicht, er konnte nur noch tot in der Brandwohnung gefunden werden. Die Brandursache ist noch nicht geklärt, der Sachschaden groß.

ORF Tirol

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