Vbg: Gefahrengut-Lkw bei Gargenul in Brand geraten
Gargenul (Vbg): In Gargenul ist Dienstagvormittag, 21. März 2006, ein Gefahrengut-Lkw in Brand geraten. Die Feuerwehr standen im Großeinsatz. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Die Feuerwehr St. Gallenkirch hat den Brand mit Schaum löschen können. Das Schwerfahrzeug einer Rohrsanierungsfirma habe Polyamid geladen, so Landeshauptmann Herbert Sausgruber. Warum der Stoff Feuer fing, ist noch unklar. Sämtliche Einsatzkräfte sind derzeit noch vor Ort.
Die Rauchwolke zieht derzeit (21.3. mittags) Richtung St. Gallenkirch, die Bevölkerung wurde daher von der Feuerwehr aufgerufen, sicherheitshalber Fenster und Türen geschlossen zu halten, sagte Sausgruber im Regierungsfoyer. Der Lkw-Fahrer ist unterdessen mit Verdacht auf Lungenödem mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen worden.
Toxisches Lungenödem: Ein toxisches Lungenödem ist ein Spezialfall eines Permeabilitätsödems und entsteht als Folge des Einatmens giftiger Gase (z. B. Rauchgase bei Bränden, Chlor, Ammoniak, Phosgen, Stickoxide). Diese führen zu einer Flüssigkeitsfreisetzung im Lungengewebe. Toxische Lungenödeme können noch bis zu 24 Stunden zeitverzögert nach der Gasinhalation auftreten.
