Bgld: Tiertransporterunfall: 14 Kälber getötet, „Jagd“ nach 26 Tieren
Pama (Bgld): In der Nacht auf Sonntag, dem 30. April 2006, ist der Anhänger eines Tiertransporters auf der B50 im Gemeindegebiet von Pama (Bezirk Neusiedl am See) bei einem Unfall umgekippt. 14 der insgesamt 234 Kälber starben. 26 Jungtiere mussten gesucht werden.
Der Lkw-Zug eines 56-jährigen Italieners war auf der Bundesstraße ins Schleudern gekommen und umgekippt. Durch den Aufprall öffneten sich jedoch die zwei Ladeflächen des Anhängers und die Tiere wurden herausgeschleudert. Von den insgesamt 234 Kälbern verendeten vier sofort, weitere zehn Tiere mussten vom Tierarzt eingeschläfert werden.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte liefen die Kälber auf der Fahrbahn und den angrenzenden Feldern herum. Die Feuerwehren der Gemeinden Kittsee und Gattendorf mussten die Tiere einfangen. 26 Jungtiere waren lange Zeit vermisst. Erst Sonntagmittag konnten sie eingefangen werden. Ein Transporter aus Hainburg brachte sie zu einer Lagerhalle der Grenzpolizeiinspektion Kittsee, wo sie tierärztlich untersucht wurden. Die Kühe sind laut Sicherheitsdirektion Burgenland in Polen verladen worden. Der Zielort des Transporters war der Sicherheitsdirektion nicht bekannt.
