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England: Explosion und Großbrand in britischem Chemiewerk

Nordengland: Eine Explosion in einem Chemiewerk in Nordengland hat in der Nacht auf den 1. Juni 2006 einen Großbrand ausgelöst. Ein Mensch sei wegen eines Schocks behandelt worden, teilte ein Sprecher der Polizei mit.

Als Vorsichtsmaßnahme seien die Anwohner aufgefordert worden, in ihren Häusern zu bleiben und die Fenster zu schließen. Mindestens elf Löschzüge waren im Einsatz, um den Brand zu bekämpfen. Selbst in 30 Kilometer Entfernung waren die Explosionsgeräusche zu hören.
Österreichischer Rundfunk

Bericht der Züricher Zeitung:
Das Werk der Firma Terra in Billingham wurde kurz nach Mitternacht von einer Explosion erschüttert. Einsatzkräfte hätten den Brand etwa anderthalb Stunden später gelöscht, teilte die Polizei mit. Ein Arbeiter sei wegen eines Schocks behandelt worden.
Während des Unglücks liefen laut Polizei Wasserstoff und Stickstoff aus. Das Leck sei jedoch geschlossen worden. Die Gesundheits- und Umweltbehörden würden den Fall untersuchen. Für die Anwohner in der Umgebung ging offenbar keine Gefahr aus. Als Vorsichtsmassnahme seien die Anwohner aufgefordert worden, in ihren Häusern zu bleiben und die Fenster zu schliessen. Strassensperren seien wieder aufgehoben worden, meldete die Polizei.
Zu der Ursache für die Explosion wurden zunächst keine Angaben gemacht. Das Feuer war Augenzeugen zufolge kilometerweit zu sehen und erhellte den Himmel. «Ich wurde von einer Reihe von Explosionen geweckt. Die zweite war wahnsinnig stark. Es gab einen riesigen Feuerball», sagte ein Anwohner zu dem britischen Radiosender BBC. Selbst im 30 Kilometer entfernt gelegenen Marske waren die Explosionsgeräusche demnach zu hören.
Neue Züricher Zeitung

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