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Ktn: Gefährlicher Brand in Villacher Baumarkt

Villach (Ktn): Zu einem gefährlichen Brand musste am Donnerstag, 15. Juni 2006, die Villacher Feuerwehr ausrücken – die Brandmelder im Villacher OBI-Baumarkt hatten Alarm geschlagen. Wegen der starken Rauchentwicklung musste schwerer Atemschutz eingesetzt werden.

Kurz vor 22.00 Uhr schrillten am Donnerstag bei der Villacher Feuerwehr die Alarmglocken. Die Brandmelder in einem großen Baumarkt hatten angeschlagen. Schon beim Eintreffen am Brandort erkannten die Verantwortlichen, dass es sich um „keinen routinemäßigen Einsatz“ handeln würde. Den Feuerwehrteams schlugen starke Rauchschwaden entgegen, weshalb über die Alarmzentrale der Stadt Villach sofort weitere Hilfe angefordert wurde.
Mit Wärmebildkameras und über eine Drehleiter konnte der Brandherd lokalisiert werden, über Hochdruckleitungen wurde der Brand von außen bekämpft, im Inneren des Gebäudes kämpften sich fünf Atemschutztrupps zum Brandherd vor, der sich im Zwischendeckenbereich einer WC-Anlage befand. Der Einsatzleiter beschrieb den schwierigen Einsatz: „Auf Grund der Tatsache, dass der Großteil des Baumarktes einen einzelnen Brandabschnitt bildet, war es zu einer massiven Rauchausbreitung im gesamten Verkaufsbereich gekommen. In kurzen Abständen trafen die Männer der Hauptfeuerwache mit zwei Tanklöschfahrzeugen, der Drehleiter und dem Atemschutzwagen ein. Unterstützt wurden sie durch die Feuerwehren Perau und Drobollach. Der massive Innen- und Außenangriff zeigte bereits nach kurzer Zeit Wirkung und der Brand konnte gelöscht werden.“

Auf den meisten Verkaufsgütern haben sich allerdings Schwelgasniederschläge angelegt und dadurch einen enormen Sachschaden verursacht. Die genaue Höhe des Schadens konnte noch nicht beziffert werden. Brandursache dürfte laut Polizei ein Feuer in einem Starkstromtransformator gewesen sein. Wie es dazu kam, wird von Brandermittlern geklärt.
Die Feuerwehren standen mit insgesamt elf Fahrzeugen und rund 60 Mann im Einsatz. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

ORF Kärnten

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