Technisch

Nö: Bezirk St. Pölten hilft mit Spezialgerät im Hochwassergebiet

Niederösterreich: Den ganzen Sonntag – 2. Juli 2006 – über werden die Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser im Waldviertel weitergehen. Dabei werden 49 Katastrophenhelfer aus dem Bezirk St. Pölten ihren Kameraden im Gebiet Raabs an der Thaya tatkräftig unter die Arme greifen.

Das Landesfeuerwehrkommando hat den Auftrag erteilt, zahlreiche Verklausungen entlang der Flüsse im Hochwassergebiet zu lösen. Für diese Aufgaben wurde ein Sonderzug zusammengestellt, der vorwiegend aus Feuerwehrfahrzeugen mit Ladekran besteht, um möglichst effizient arbeiten zu können. Die eingesetzten Personen werden auch in luftigen Höhen und in der Strömung arbeiten müssen, weshalb aus Sicherheitsgründen Rettungsgeschirre verwendet werden.

Der Zug, bestehend aus 11 Fahrzeugen, hat um 6:00 Uhr den Sammelpunkt, die Feuerwehrzentrale St. Pölten, verlassen und ist um 8:00 Uhr in Raabs/Thaya eingetroffen. Mittlerweile wurde der Zug in die Katastralgemeinde Kollmitzgraben beordert, wo ein dicker Baum zwischen den Brückenpfeilern verkantet liegt. Nun heißt es, den rund 80 Zentimeter fassenden Stamm in Teile zu zersägen und mit Ladekränen ins Trockene zu heben.

BFK St. Pölten

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