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Nö: Wieder Brand in der Destillationsanlage der Raffinerie Schwechat

Schwechat (Nö): Das Feuer in der OMV-Raffinerie in Schwechat ist gelöscht. Das teilte die Feuerwehr mit. Der Brand war am Donnerstagnachmittag, 13. Juli 2006, ausgebrochen. Die Anlage wurde außer Betrieb genommen.

Der dichte Rauch, der von der Rohlöldestillationsanlage vier aufstieg, ließ das Feuer wahrscheinlich gefährlicher wirken, als es war. Laut OMV bestand keine Gefahr für Umwelt und Anrainer. Die 70 Feuerwehrleute der OMV, der Freiwilligen Feuerwehren der Umgebung und der Berufsfeuerwehr Wien hatten den Brand etwa eineinhalb Stunden, nachdem er ausgebrochen war, gelöscht. Die Gefahr, dass die Flammen etwa die umliegenden Ölbecken erfassen würden, bestand nicht. Automatische Löschanlagen kühlten alle umliegenden Einrichtungen.

Was den Brand ausgelöst hat, ist laut OMV unklar. Mit den Erhebungen werde so bald wie möglich begonnen. „Wir werden die Öffentlichkeit informieren, sobald detaillierte Kenntnisse vorliegen“, sagt OMV-Sprecher Thomas Huemer. In der Anlage wird Rohöl destilliert und vor allem in Benzin, Kerosin und Heizöl aufgetrennt. Die Kapazität liegt bei etwa neun Millionen Tonnen pro Jahr. Die Anlage wurde nach dem Brand stillgelegt.

Es war der zweite Brand in der Destillationsanlage vier heuer und der dritte in der Raffinerie. Ende März hatten sich in der Destillationsanlage Kohlenwasserstoffe entzündet, Teile der Anlage wurden zerstört. Der Schaden betrug damals zehn Millionen Euro.
Und im Jänner brannte eine Entschwefelungsanlage. Damals war in der Kälte ein Dichtungsring undicht geworden, es kam zu einer Selbstentzündung von austretenden Gasen.

ORF Niederösterreich
Bericht der Feuerwehr hier auf Fire-World

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