Ktn: Wasserstofftransporter geriet in Brand
Töplitsch (Ktn): Ein Brand an einem Sattelschlepper, der verdichteten Wasserstoff geladen hatte, hätte fatal enden können. Durch seine Geistesgegenwart hat der Fahrer – so die Feuerwehr -eine „gewaltige Explosion“ verhindert.
Kurz vor der Ortschaft Töplitsch war es am Dienstag, dem 14. November 2006, in der Früh bei der Zugmaschine des Transporters durch einen Motorschaden zu einer explosionsartigen Verpuffung gekommen. Das Öl im Turbolader hatte zu brennen begonnen, aus dem Auspuff bahnte sich eine große Stichflamme den Weg ins Freie. Der Fahrer, der um seine gefährliche Fracht – 4.000 Liter Wasserstoff – wusste, erkannte die starke Rauchentwicklung im Rückspiegel. Er lenkte den Transporter auf die Seite und stellte sofort den Motor ab, worauf das Feuer erlosch. Die Geistesgegenwart des Fahrers hätte eine gewaltige Explosion verhindert, sagte Harry Geissler von der Hauptfeuerwache Villach. „Es hätte anders ausgehen können. Unmittelbar hinter der Lärmschutzwand befindet sich ein Einfamilienhaus. Wir wollen keine Schwarzmalerei betreiben, es ist jedoch nicht die Frage ob solche Einsatzszenarien Realität werden können, sondern nur wann und wo“, so Geissler. Das ausgelaufene Öl wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Töplitsch gebunden, die Gefahrenstelle war von der Autobahnpolizei abgesichert worden.
